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Geld durch Landverkäufe

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Geld durch Landverkäufe

Generalrat von Villars-sur-Glâne

Die Gemeinde Villars-sur-Glâne will im Moncor und in Cormanon Ost Land verkaufen. So kämen 4,2 Millionen Franken in die Gemeindekasse. Vor allem die Richemont AG investiert in den Standort Villars-sur-Glâne.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Vor sechs Jahren hat die Gemeinde Villars-sur-Glâne an der Chandolanstrasse (direkt an der Autobahn A12) ein Stück Land für 2,2 Mio. Franken gekauft, um damit Wirtschaftsförderung zu betreiben. Nun ist es so weit, dies umzusetzen: Die Firma Richemont International SA mit Sitz in Villars-sur-Glâne besitzt bereits 66 500 Quadratmeter Land in diesem Teil der Gemeinde. Richemont mit 626 Vollzeitstellen und den berühmten Marken «Cartier» oder «Van Cleef & Arpels» sei für Villars sehr wichtig, schreibt der Gemeinderat in seiner Botschaft an den Generalrat.

Europäisches Verteilzentrum

Deshalb habe man auch Interesse daran, dass das Unternehmen künftig mit einem geplanten Verteilzentrum für Parfums, Leder usw. seine Tätigkeiten im Moncor ausweite. Damit werde Villars-sur-Glâne ein Verteilzentrum mit europäischer Dimension.

Heute vor dem Generalrat

Heute Abend legt der Gemeinderat den Landverkauf dem Generalrat vor. 2,7 Mio. Franken sollen die 15 000 m2 der Gemeinde einbringen. Diese kauft ihrerseits an der Kreuzung Chandolan-Petit Moncor 675 m2 von Richemont zurück. Hier lässt sich nach der laufenden Cremo-Vergrösserung ein Kreisel bauen, der die zusätzlichen Lastwagen auffangen kann. Es bleibt auch Platz für eine Bushaltestelle, die von der lokalen Agenda 21 gewünscht worden war.

Weiterer Landverkauf

Im Weiteren soll im neuen Quartier Cormanon Ost nahe des Espace Nuithonie ein Stück Land von knapp 3000 m2 verkauft werden. Die Gemeinde hatte dieses Stück behalten, um ihre eigenen Infrastruktur-Bestrebungen nicht zu beschneiden. Laut Botschaft des Gemeinderats ist diese Parzelle aber weder für die Gemeindehaus- noch für die Schulhaus-Pläne brauchbar. Bereits gebe es einen Interessenten aus Romont, der dafür 1,56 Mio. Franken bezahlen wolle.

Investition in den
neuen «Platy-Platz»

Im Gegenzug will die Gemeinde 155 000 Franken in einen neuen «Platy-Platz» investieren. Dabei sollen die Parkplatz-Probleme des Quartiers ebenso gelöst wie die Sicherheit der Verkehrsbenützer gewährleistet werden.

Die Ortseinfahrt auf der Glanestrasse (von Bulle her) soll mit Verkehrsinseln markiert und die Platystrasse zur Zone 30 werden.

Damit bekäme auch ein privater Videoladen-Besitzer genügend Parkplätze für ein Patent H und eine Nutzungsänderung. Der Betreiber würde sich mit 20 000 Franken an den Arbeiten beteiligen. Dies alles, falls der Generalrat zustimmt.

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