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Geld ist bei der Musikförderung kein Argument

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Die SVP-Führung sagt wieder mal Nein. Diesmal zur Förderung unserer Jugend beim Musikunterricht. Und grosse Teile der FDP stimmen in diesen antimusikalischen Chor mit ein. Eines der Hauptargumente: Wer am 23. September Ja sage, fordere damit «massiv mehr Geld vom Bund»! Die Fakten: Der Bund gibt bisher jährlich rund eine halbe Million Franken für die Musikförderung aus. Die Organisation «Jugend und Sport» bekommt im Vergleich dazu zwischen 50 und 80 Millionen, was aber auch sinnvoll ist und hier nicht infrage gestellt wird. Dazu kommen 50 Millionen für den Spitzensport. Es gibt aber noch ganz andere Dimensionen: Für 22 Militärflugzeuge, die von der SVP gefordert werden, müsste der Staat auf einmal so viel Geld ausgeben, wie die Musikförderung mit ihren 300 000 Jugendlichen in etwas mehr als 6000 Jahren bekäme.

Leider wird man auch den Eindruck nicht los, dass einige 1.-August-Redner ihr rausposauntes Zitat von der «Bildung als wichtigstem Rohstoff der Schweiz» schon bald wieder vergessen haben. Es ist ja unbestritten, welche zentralen Werte, gerade auch fürs Berufsleben, mit Musikunterricht gefördert werden: Kreativität, Konzentration, Genauigkeit, Gedächtnistraining, Ausdauer, Umgang mit Emotionen, aufeinander hören, Kritikfähigkeit, soziale Kompetenzen.

Wer aber mit «mehr Geld» droht, muss diese Frage beantworten: Was kostet letztlich mehr? Randalierende Jugendliche, junge Menschen ohne Freizeitbeschäftigung, oder: gemeinsam musizierende – wie auch Sport und andere Hobbys betreibende–Jugendliche?

Am 23. September dürfen alle im politischen Konzert mitspielen. Sie haben nur eine, aber eine unüberhörbare Stimme: Lassen Sie diese ertönen!

«Es ist unbestritten, welche zentralen Werte mit Musikunterricht gefördert werden.»

 

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