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Gelder aus Energiefonds für Messehallen

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Bei der Beratung über die Rechnung und den Tätigkeitsbericht der Volkswirtschaftsdirektion legte Ursula Krattinger-Jutzet (SP, Düdingen) als Sprecherin der Finanz- undGeschäftsprüfungskommissionden Finger auf einen wunden Punkt. Aus dem Bericht zum Energiefonds geht nämlich hervor, dass 2013 und 2014 je 120 000 Franken zur Finanzierung des Forums Freiburg und von Espace Gruyère verwendet wurden. Krattinger äusserte die Kritik der Kommission vor dem Grossen Rat und sprach von einer Zweckentfremdung der Gelder aus dem Energiefonds.

Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen (CVP) war durch die Kommission bereits vorgängig auf die Thematik aufmerksam gemacht worden. Wie er sagte, sei der Staatsrat 2013 kurzfristig mit den Finanzproblemen der beiden Freiburger Messehallen konfrontiert worden und habe schnell und ohne Budget handeln müssen.

«Der Staatsrat hat damals entschieden, 360 000 Franken aus Fonds zu entnehmen, die gut gespiesen sind», so Vonlanthen. Die Wahl fiel auf den Fonds der Neuen Regionalpolitik und den Energiefonds. Gemäss Vonlanthen gibt es durchaus Beziehungspunkte zwischen den Messehallen und den Bereichen Energiesparen und erneuerbare Energien. So hätten die beiden Fachmessen Energissima und Salon Bois im Forum Freiburg und dem Espace Gruyère stattgefunden. «Das gibt eine gewisse Legitimation und kann auch einen Impuls in der Energiepolitik vermitteln», so Vonlanthen. Wie er sagte, sei auch eine Vereinbarung mit den Messehallen ausgearbeitet worden, gemäss der dem kantonalen Amt für Energie Gratis-Ausstellungsflächen zur Verfügung stünden.

Wie Vonlanthen sagte, habe der Staatsrat im Juni 2015 beschlossen, die Unterstützung zu bekräftigen und einen zusätzlichen Budgetposten vorzusehen. Nach dem Vorbehaltaus der Finanz- undGeschäftsprüfungskommissiondes Grossen Rates schlage Vonlanthens Direktion nun vor, 2016 die gesamte Subvention als Zusatzkredit ins Budget 2016 einzubringen und sie 2017 im ordentlichen Budget aufzuführen.

 

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