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Gelder für SOS Rassismus?

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Freiburg«Das ist ein Zeichen der Respektlosigkeit gegenüber unserer Arbeit.»: Katharina Haab ist nicht zufrieden mit der Subventionskürzung des Freiburger Gemeinderats. Dieser hat der Kontaktstelle für Migrantinnen und Migranten CCSI/SOS Rassismus die Subvention von 15 000 Franken gänzlich gestrichen. Nächsten Dienstag entscheidet der Generalrat über das Budget und damit auch die Subventionszahlungen. «Uns wurde als einziger Organisation die gesamte Subvention gestrichen», sagte Katharina Haab gestern vor den Medien. Die Verantwortlichen der Kontaktstelle interpretieren dies als politischen Entscheid gegen eine Organisation, die immer wieder auch Entscheide der Stadt und des Kantons anficht.

Besonders viele Anfragen aus der Stadt

Auf einen Brief habe Finanzdirektorin Madeleine Genoud-Page (CSP) geantwortet, die Stadt unterstütze künftig keine Organisationen mehr, welche bereits vom Kanton subventioniert würden, erklärt Anne Perriard. «43 Prozent unserer Dossiers betreffen aber Leute aus der Stadt Freiburg», sagt Perriard. In letzter Zeit hätten die Anfragen zugenommen, sagt Perriard; dies aufgrund «der Verhärtung des Ausländer- und des Asylrechts und der fremdenfeindlichen Stimmung in der Bevölkerung». 80 Prozent der Fälle betreffen das Ausländerrecht, 20 Prozent das Asylrecht und Fragen rund um die Sozialhilfe.

Aufruf zur Demonstration

Die Bewegung für den Sozialismus Freiburg ruft zu einer Demonstration auf: Am Dienstag will die Bewegung die Generalratsmitglieder vor ihrer Sitzung empfangen, um gegen geplante Subventionskürzungen zu protestieren, wie es in einer Medienmitteilung heisst. «Keine Kürzungen, keine Steuergeschenke, für den Erhalt der Dienstleistungen und der Arbeitsstellen» lautet das Motto der Bewegung für den Sozialismus. njb

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