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Geldsorgen bei der Mitte links – CSP

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«Unsere finanzielle Situation ist alarmierend», mahnte Bruno Werthmüller, Präsident der CSP Sense, an der Delegiertenversammlung vom Donnerstagabend. Die aktuelle Bilanz der Christlichsozialen des Sensebezirks zeigt ein Vermögen von gerade einmal 34 Franken. Die Rechnung des vergangenen Jahres weist bei einem Ertrag von gut 8000 Franken und einem Aufwand von gut 4000 Franken zwar einen leichten Gewinn von gut 4000 Franken aus. Dieser ist der Partei aber nicht lange erhalten geblieben: Schliesslich standen Zahlungen an die kantonale Mutterpartei an. Ferner galt es noch Schulden aus dem Vorjahr zurückzuzahlen. «Mit dieser Ausgangslage lässt sich kaum ein Wahlkampf führen», so Werthmüller. Die Delegiertenversammlung genehmigte die Jahresrechnung 2017 schliesslich einstimmig.

Neue Mitglieder gesucht

Das Hauptproblem der Partei liegt laut Werthmüller in den stagnierenden Mitgliederzahlen. «Wir müssen in Zukunft unbedingt Möglichkeiten finden, um neue Mitglieder für uns zu gewinnen», mahnte er die 13 anwesenden Delegierten. Im letzten Jahr seien dafür bereits erste Projekte aufgegleist worden. So habe sich der Vorstand vorgenommen, die Website auf den neuesten Stand zu bringen. Zudem wollen die Sensler Christlichsozialen ihren Auftritt in den sozialen Medien verstärken, um ein jüngeres Publikum anzusprechen. «Wir müssen alle Hebel in Gang setzen», ermunterte der Präsident seine Delegierten.

«Kein normales Konsumgut»

Im Anschluss an die Versammlung hielt Alt-Staatsrätin Ruth Lüthi ein Referat zum neuen Geldspielgesetz, über welches das Schweizer Volk am 10. Juni abstimmen wird. «Geldspiel ist kein normales Konsumgut», mahnte Lüthi. Es brauche diesbezüglich eine spezielle rechtliche Grundlage. Diese sei durch das neue Gesetz mehr als gegeben. Zudem garantiere das Gesetz, dass auch in Zeiten des Internets Geld aus dem Geschäft mit dem Glücksspiel in die Kultur, den Sport und in die AHV fliesse. «Wir müssen verhindern, dass dieses Geld in Zukunft über unseriöse Anbieter an Private übergeht», so Lüthi. Die anwesenden Delegierten der Sensler CSP liessen sich von Lüthi überzeugen und fassten in einer Konsultativabstimmung einstimmig die Ja-Parole für die Gesetzesvorlage. Ebenfalls einstimmig fiel die Abstimmung über die Wiederwahl des Vorstandes aus.

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