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Gemeinde-Anteil fällt leicht höher aus

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Autor: Imelda Ruffieux

Tafers Der Voranschlag 2012 der Betriebsrechnung der OS Sense sieht einen Aufwand von 11,9 Millionen Franken und einem Gemeindeanteil von 11,4 Millionen Franken vor. Die Betriebskosten fallen damit gegenüber dem Vorjahresbudget um rund 63000 Franken höher aus. Dies ist gemäss Walter Fasel, Präsident der OS Sense, vor allem auf eine Zunahme bei den Betriebskosten der vier Schulhäuser zurückzuführen sowie auf mehr Personalaufwand.

«Es ist ein vertretbarer Kompromiss, der auf einer seriösen Planung der Schulzentren und der Verantwortlichen der Sitzgemeinden basiert», sagte er am Donnerstag an der Delegiertenversammlung in Tafers. Die Statuten liessen wenig Spielraum für Auswüchse. «Und die Sitzgemeinden schauen ganz genau, dass nur Notwendiges budgetiert wird.» Die Delegierten liessen sich von seinen Ausführungen und den Detailerklärungen von Sekretär-Kassier Manfred Raemy überzeugen und genehmigten den Voranschlag einstimmig. Das Gleiche gilt für das Budget der Finanzrechnung. Insgesamt beläuft sich der Anteil der Gemeinden an den Betriebs- und Finanzkosten im nächsten Jahr auf 11,85 Mio. Franken, rund 240000 Franken mehr als im Vorjahr. «Die meisten Positionen haben wir gut im Griff», sagte Fasel. Nicht zufrieden ist der Vorstand mit den steigenden Transportkosten, 2012 sind dafür 780000 Franken budgetiert, fast 65000 Franken mehr als in der Rechnung 2010. Eine Arbeitsgruppe wird die Kosten analysieren und allenfalls Offerten anderer Transportfirmen einholen. Im Budget der Finanzrechnung sind alleine für die Finanzierung des Ausbau-Projekts der OS Plaffeien sechs Millionen Franken vorgesehen. Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien und Präsident der Baukommission, informierte über die Fortschritte: «Wir kommen gut vorwärts.» Der alte 1980er-Bau sei ausgehöhlt und bereits laufen die Arbeiten für den Anbau an dieses Baugerüst.

Keine Überraschung mehr

Es habe keine weiteren Überraschungen gegeben, sagte Otto Lötscher. Beim Abbruch der alten Zimmer im 80er-Bau war nämlich eine grosse Menge PCB und Asbest zum Vorschein gekommen. Das hatte den Kostenvoranschlag von 33,7 Mio. Franken um 1,4 Mio. Franken erhöht. Diese Mehrkosten hofft die Baukommission durch tiefere Offerten einzusparen. «Bis jetzt sind Verträge für 21,5 Millionen Franken gemacht und rund 5,2 Millionen Franken an Zahlungen geleistet worden», sagte er. Aktuell beschäftigt sich die Baukommission mit der Wahl der Fassade.

Hauswirtschaft: Mehr als nur Kochschule

Vier Lektionen Hauswirtschaftsunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler an den vier OS-Zentren. Eigentlich viel zu wenig, um ihnen neben dem praktischen Teil, dem Kochen, die breite Palette von Ernährungs-, Gesundheits- und Verbraucherthemen näher zu bringen, wie dies im Lehrplan vorgesehen ist. Die vier Hauswirtschafts-Lehrerinnen der OS Tafers haben den Delegierten bei einem Rundgang einen Einblick in ihre Tätigkeit gegeben. Diese spannt den Bogen von der richtigen Technik, eine Serviette festlich zu falten, über das Wissen, wie viele Würfelzucker in einem Milkyway sind und wie die Bio-Tomate vom Feld auf den Teller kommt, bis zu den Getreidesorten im Siebenkorn-Mehl, der richtigen Entsorgung von Petflaschen und der Kunst, Kirschenkonfitüre zu machen. Die fachverantwortliche Lehrperson Daniela Schafer-Mülhauser zeigte auf, dass den Jugendlichen dabei auch Beziehungs- und Sozialkompetenz vermittelt und die partnerschaftliche Zusammenarbeit gefördert wird. im

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