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Gemeinde erhält Werkhof

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Gemeinde erhält Werkhof

Heitenrieder stimmen allen Vorlagen des Gemeinderates zu

Die Gemeinde Heitenried kann die Infrastruktur der Turnhalle erneuern und einen Werkhof bauen. Die Gemeindeversammlung hat diesem und weiteren sechs Kreditbegehren im Gesamtbetrag von 1,379 Millionen Franken zugestimmt.

Von ANTON JUNGO

Die Traktandenliste der Gemeindeversammlung von Heitenried vom Freitagabend war stark beladen. Doch die 75 Bürgerinnen und Bürger stimmten fast allen Geschäften diskussionslos und einstimmig zu. Einzig beim Traktandum Turnhalle/Zivilschutzanlage/Werkhof gab es einen Rückweisungsantrag. Dieser wurde aber mit 50 gegen 17 Stimmen abgelehnt.

Bedarf an Schutzplätzen

Wie Gemeinderat und Vizeammann Viktor Vögeli ausführte, fehlen in der Gemeinde immer noch rund 200 Schutzplätze. Und es wird befürchtet, dass das Amt für Zivilschutz weitere Neubauprojekte für Einfamilienhäuser verhindern könnte, wenn nicht bald ein Projekt mit Schutzplätzen realisiert wird. Bei den Sportanlagen fehlt es aber auch an Garderoben und die Heizung muss erneuert werden. Es besteht aber auch Platzbedarf für die Unterbringung der gemeindeeigenen Fahrzeuge.

Mit einem Neubau bei der bestehenden Turnhalle soll diesen Bedürfnissen Rechnung getragen werden. Im Namen des Frauen-und des Herrenturnvereins stellte Marie-Madeleine Aebischer den Antrag, das Projekt zurückzuweisen. Die beiden Vereine befürchten, dass sonst ihr Wunsch nach der Einrichtung einer Küche bei der Turnhalle auf die lange Bank geschoben wird. Aus der Versammlung wurde aber auch die Befürchtung laut, mit diesem Projekt würde ein eventueller Bau einer zweiten Turnhalle verhindert. Es wurde auch der Wunsch geäussert, dass nicht nur die Heizung saniert, sondern in der Halle auch eine Ventilation eingebaut wird.

Es wird nichts verbaut

Ammann Walter Fasel zerstreute Befürchtungen, dass mit der Realisierung dieses Neubaus für die Zukunft etwas verbaut werden könnte. Er sei nämlich Bestandteil eines Gesamtkonzepts für den Bereich Sportanlagen in der Sangera. Er wies auch darauf hin, dass die Wünsche der Turnvereine auch später noch erfüllt werden könnten. Es gelte aber auch den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Rechnung zu tragen. Nach der Ablehnung des Rückweisungsantrages stimmte die Versammlung mit 53 zu 18 Stimmen dem Projekt des Gemeinderates zu.

Einstimmig genehmigte die Versammlung einen Kredit von 310 000 Franken für die Netzerweiterung der Wasserversorgung in den Weiler Schönfels. Heute wird der Weiler von einem Reservoir im Längholz aus bedient. Dieses 60-jährige Reservoir weist erhebliche Mängel auf und die Standzeit des Wassers beträgt bis zu acht Tage. Analysen des kantonalen Laboratoriums haben gezeigt, dass die Qualität des Trinkwassers nicht zufriedenstellend ist. Wie Gemeinderätin Carmen Waeber ausführte, kommt eine Sanierung des Reservoirs aus finanziellen Überlegungen nicht in Frage. Der Gemeinderat hat sich deshalb für eine neue Transportleitung entschieden.

Fünf weitere Investitionsvorhaben

Genehmigt hat die Gemeindeversammlung
l mit 75 zu 0 Stimmen einen Kredit von 50 000 Franken für eine weitere Etappe bei der Erneuerung des Schulmobiliars;
l mit 75 zu 0 Stimmen den Kredit
60 000 Franken für die Anschaffung eines neuen Gemeindetraktors;
l mit 74 zu 0 Stimmen einen Kredit von 19 000 Franken für die Erneuerung der EDV-Anlage auf der Gemeindeverwaltung;
l mit 75 zu 0 Stimmen einen Kredit von 40 700 Franken als Anteil der Gemeinde Heitenried (37 Prozent) an die Anschaffung eines Atemschutzfahrzeuges zusammen mit St. Antoni;
l mit 69 zu null Stimmen einen Kredit von 30 000 Franken für die Bezeichnung der Strassennamen und die Neunummerierung der Gebäude.

Voranschlag und Reglement
über Ladenöffnungszeiten

Einstimmig genehmigte die Versammlung auch das Budget für 2004. Dieses sieht bei einem Ertrag von 3,283 Mio. und einem Aufwand von 3,323 Mio. einen Fehlbetrag von 40 000 Franken vor. Der Voranschlag mit den wichtigsten Abweichungen zum Budget des laufenden Jahres wurde von Gemeinderat Bruno Spicher erläutert.

Mit 72 zu 0 Stimmen hat die Versammlung schliesslich auch das gemeindeeigene Reglement über die Ladenöffnungszeiten genehmigt. Wie Ammann Walter Fasel betonte, schafft ein eigenes Reglement die Möglichkeit, den Rahmen der kantonalen Gesetzgebung auszuschöpfen.

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