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Gemeinde Gurmels will Vorbild sein

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 «Neben dem wirtschaftlichen Aspekt setzt der Gemeinderat mit der Fotovoltaikanlage in Cordast ein Zeichen in Richtung ökologischer Energiegewinnung und will damit seine Vorbildfunktion wahrnehmen», sagte Gemeinderat Martin Mettler an der Gemeindeversammlung von Gurmels am Freitag. Ein Stimmbürger regte an, diese Anlage nochmals zu überdenken, da es verschiedene Möglichkeiten gebe. Die Versammlung nahm den Kredit für die Anlage und die Heizungssanierung im alten Schulhaus von Cordast in der Höhe von 339 000 Franken nach kurzer Diskussion mit einer Gegenstimme an.

Auf den Dachflächen des neuen Schulhauses sowie auf der südlichen Fläche der Mehrzweckhalle wird die Gemeinde somit 750 Quadradmeter Solarzellen installieren. Dachaufbau und -zustand lassen eine Installation ohne grosse bauliche Massnahmen zu. Nach den Berechnungen der Planer erzeugen die Solarzellen jährlich rund 120 000 kWh. Der durchschnittliche jährliche Verbrauch der Schulanlage Cordast liegt bei rund 57 000 kWh. Ziel sei, den eigenen Strombedarf abzudecken und die überschüssige Energie in das Netz der Groupe E einzuspeisen.

Gruppenräume nötig

Auch am Schulhaus und der Turnhalle der Primarschulanlage Liebistorf wird in den kommenden Monaten gearbeitet: Die Fassade erhält einen neuen Verputz und Anstrich. Im Innern werden zahlreiche Türen ersetzt, so dass diese den Brandschutzvorschriften entsprechen. Eine neue Küche, Mobiliar für Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen sind weitere Massnahmen, die der Gemeinderat von Gurmels als notwendig erachtet. Auch Handlungsbedarf bestehe in Bezug auf die ungenügende Anzahl an Gruppenräumen sowie die fehlende EDV-Infrastruktur: «Die Art zu unterrichten hat sich verändert. Es gilt, die Räumlichkeiten den heutigen Bedürfnissen anzupassen», sagte Mettler. Die Versammlung nahm den dafür nötigen Kredit in der Höhe von 1 270 000 Franken einstimmig an. Ebenfalls bewilligt hat sie einen Kredit von 200 000 Franken für die Strassensanierung und für die Wasserversorgung.

Gurmels steht finanziell auf guten Beinen: Bei einem Aufwand von rund 14,5 Millionen schliesst die Rechnung 2013 mit einem Gewinn von rund 7000 Franken. Zudem konnte die Gemeinde zusätzliche Abschreibungen von rund 100 000 Franken tätigen. «Mit 2000 Franken Schulden pro Kopf bewegen wir uns seit 2008 auf dem etwa gleichen Niveau», sagte der Gemeindepräsident von Gurmels, Daniel Riedo.

Ein Bürger merkte an, dass die medizinische Versorgung in Gurmels ab 2017 nicht mehr gesichert sei, da die Ärzte Chantal und Erhard Ruckstuhl aufhörten. Er bat den Gemeinderat, sich dieser Sache anzunehmen. Auch die Apotheke sei in Gefahr, wenn es dereinst keine Ärzte mehr gebe im Dorf. emu

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