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Gemeinde lagert Bauverwaltung aus

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Die Gemeindeverwaltung in Schwarzenburg platzt aus allen Nähten. Die Bürgerinnen und Bürger haben eine Sanierung und Erweiterung des Gebäudes an der Urnenabstimmung Anfang Juni jedoch abgelehnt. Eine vom Gemeinderat eingesetzte Gruppe erarbeitet derzeit Lösungen für die Unterbringung des Gemeindepersonals. Die Entwicklung eines neuen Projekts dauert jedoch mindestens vier Jahre. Dies schreibt die Gemeinde Schwarzenburg in ihrer Einladung zur Gemeindeversammlung vom Montag.

Für die Bauverwaltung ist eine Übergangslösung für die vier Jahre laut Mitteilung dringend nötig. «Es ist nicht mehr tragbar, in der heutigen Struktur zu arbeiten», sagt Schwarzenburgs Gemeindepräsident Ruedi Flückiger. Dabei gehe es nicht im Besonderen um die Bauverwaltung, allgemein seien die Räumlichkeiten einfach zu eng für Arbeitsplätze, Sitzungszimmer, Archiv und so weiter.

«Ein ideales Angebot»

Nun wird der Gemeinderat der Versammlung am Montag den Antrag vorlegen, die Büroräumlichkeiten im Tätschdachhaus an der Freiburgstrasse für fünf Jahre zu mieten. Mehrere Angebote seien geprüft worden, das Tätschdachhaus habe klar herausgestochen: «Das Angebot der Firma Bichsel Bigler Partner, ihre ehemaligen Büroräumlichkeiten zu mieten, ist für uns ideal», sagt Flückiger. «Die Hoffnung auf eine Annahme der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ist gross», so der Gemeindepräsident. Anderenfalls habe das Personal der Gemeindeverwaltung ein Problem.

Die Miete sei günstig und die Infrastruktur vorhanden. «Die Bauverwaltung kann die Büros ohne grosse bauliche Massnahmen übernehmen.» Parkplätze seien ebenfalls vorhanden, einzig eine EDV-Verbindung zur Gemeindeverwaltung müsse erstellt werden.

 Insgesamt rechnet der Gemeinderat mit einmaligen Kosten von 90 000 Franken für die befristete Auslagerung der Bauverwaltung. Geplant ist ein auf fünf Jahre befristeter Mietvertrag mit der Option auf eine allfällige Verlängerung, sollte bis dann keine andere Lösung auf dem Tisch liegen. Der Umzug der Bauverwaltung ist auf Anfang Februar 2014 vorgesehen. Die jährlichen Folgekosten belaufen sich laut Mitteilungsblatt auf rund 55 000 Franken.

In der Arbeitsgruppe, die sich um eine definitive Lösung für das Gemeindepersonal bemüht, sind laut Flückiger Vertreter des Gemeinderats, ein Mitglied der Finanzkommission, ein Immobilien-Spezialist und Vertreter des Handwerker- und Gewerbevereins.

Kredit: Die Speichergasse weist Schäden auf

D er Strassenoberbau der Speichergasse weist grössere Schäden auf. Dies schreibt die Gemeinde Schwarzenburg in ihrer Einladung zur Gemeindeversammlung vom Montag. Auch die Strassenentwässerung sei nicht optimal. Zudem habe man die dazugehörende Sauberwasserleitung wegen der Überbauung Oberdorf zum Teil provisorisch in die Schmutzwasserleitung umleiten müssen.

Es macht laut Mitteilungsblatt der Gemeinde Sinn, den Ersatz der Trinkwasserleitung in die Sanierung Speichergasse zu integrieren. Der Gemeinderat wird an der Versammlung beantragen, für die Speichergasse und Oberdorf einem Verpflichtungskredit von 850 000 Franken zuzustimmen. emu

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