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Gemeinde muss Sporthalle in Wünnewil wegen Pilz schliessen

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Der Boden der Dreifachturnhalle Wünnewil bereitet der Gemeinde Wünnewil-Flamatt schon länger Kopfzerbrechen. Im Verlauf dieses Jahres senkte er sich an mehreren Stellen ab. Eine Untersuchung ergab: Im Boden ist es feucht, ein Pilz hat die Holzkonstruktion angegriffen (die FN berichteten). Der Spielbetrieb war aber bisher weiterhin möglich, da die Gemeinde die Schäden vorübergehend beheben liess.

Dem aktuellen Mitteilungsblatt ist nun aber zu entnehmen: Bei der Halle 1 ist die Bodenkonstruktion so feucht, dass der Gemeinderat sie vorläufig schliessen muss. «In der letzten Zeit sind immer mehr Dellen im Boden aufgetaucht, weshalb wir die Halle nicht mehr guten Gewissens offen halten konnten», sagt Gemeindeammann Andreas Freiburghaus auf Anfrage.

Ursache noch unbekannt

Woher die Feuchtigkeit kommt, sei immer noch nicht abschliessend geklärt. Da die Halle 1 nun aber geschlossen sei, wolle der Gemeinderat den Boden im Januar komplett öffnen lassen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Zusätzlich werde ausserhalb des Gebäudes nach Informationen gesucht und geschaut, ob beispielsweise die Wasserflüsse unterhalb der Sporthalle einen Einfluss auf die übermässige Feuchtigkeit haben. «Die Analysen werden zeigen, wie lange die Sanierungsarbeiten dauern», sagt Andreas Freiburghaus.

Für die Gesamtsanierung hat der Generalrat einen Rahmenkredit von 500 000 Franken gesprochen, an dem sich der Gemeindeverband OS-Sense zur Hälfte beteiligt (die FN berichteten). Dieser Kredit sei immer noch realistisch, sagt der Ammann. Das Projekt könne nun vorangetrieben werden, weil durch die Schliessung der Halle 1 der komplette Boden geöffnet werden könne, um die Ursache der Feuchtigkeit herauszufinden.

Der Gemeinderat habe sich zum Ziel gesetzt, ab nächstem August für das neue Schuljahr die Dreifachturnhalle saniert zu haben. Möglich sei auch eine frühere Schliessung der Halle 2, um mit der Gesamt­sanierung zu beginnen und rechtzeitig mit den Arbeiten fertig zu sein.

Auswirkungen auf Betrieb

Da nun eine von drei Turnhallen nicht mehr zur Nutzung bereitsteht, hat dies Auswirkungen auf die Sportstundenplanung der Schule und der Vereine. Der Gemeinderat habe sich bereits mit der Schulleitung zusammengesetzt und sie gebeten, neue Belegungspläne auszuarbeiten. «Die Schulleitung hat Verständnis gezeigt», sagt Andreas Freiburghaus. Auch die Vereine der Gemeinde hätten die Nachricht gut aufgenommen. Im kommenden Februar werde der Gemeinderat mit allen Vereinen eine Sitzung abhalten, damit sich diese untereinander organisieren können.

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