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Gemeinde-Verband ist zuversichtlich

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Einer der Schwerpunkte des Verbands der Gemeinden des Seebezirks ist die Raumplanung. An der Versammlung vom Freitag in Lugnorre haben die Delegierten einen dafür nötigen Nachtragskredit von 30 000 Franken angenommen. «Der Vorstand ist überzeugt, dass eine gemeinsame strategische Vision des Bezirks als Wirtschaftsstandort für alle Gemeinden von grösster Wichtigkeit ist», sagte Daniel Lehmann, Oberamtmann des Seebezirks und Präsident der Delegiertenversammlung.

Das Geld sparen

Der Gemeindepräsident von Lurtigen, Hans-Beat Johner, sagte, dass sich der Vorstand das Geld für die weitere Planung auch sparen könne, «wenn wir sehen, was mit den Ortsplanungen geschehen ist». Bis der Kanton Freiburg entschieden hat, seien die Firmen alle schon im Kanton Waadt, sagte Johner. Pierre-André Burnier, Syndic von Bas-Vully und Präsident der Arbeitsgruppe Raumplanung des Gemeindeverbandes des Seebezirks, zeigte sich am Freitag dennoch zuversichtlich. «Das war ich auch lange», sagte Johner. Doch auch der Oberamtmann blickt positiv in die Zukunft: «Das mit den Ortsplanungen ist eine Verkettung von Umständen.» Der Kanton trage nicht alleine die Schuld, der Bund sei auch involviert. «Aber der Kanton hat vielleicht nicht genug vorausschauend gesehen, was kommt.» Trotzdem sei er überzeugt vom Richtplan und der darin enthaltenen strategischen Arbeitszone Löwenberg.

Noch vor Ende Jahr

Nach der öffentlichen Vernehmlassung des regionalen Richtplans Anfang Jahr seien einige Stellungnahmen eingetroffen, welche nun analysiert würden, schreibt der Gemeindeverband in seinem Jahresbericht. Ziel sei, die Genehmigung des Kantons vor Jahresende zu erhalten.

Einkünfte gerecht verteilen

In Bezug auf die Arbeitszone Löwenberg habe Anfang Jahr ein Gedankenaustausch mit der Wirtschaftsförderung, dem Bau- und Raumplanungsamt, einer Delegation des Verbandes sowie des Regionalverbandes See stattgefunden. Ein grosses Ziel, das der Gemeindeverband des Seebezirks mit dem Richtplan verfolgt, ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die strategische Zone Löwenberg bietet laut Richtplan auf einer Fläche von rund 60 Hektaren ein Potenzial von 1700 bis 3000 Arbeitsplätzen. «Eine vom Kanton finanzierte Machbarkeitsstudie liegt vor», erklärte Burnier. Die Studie habe aufgezeigt, dass die Zone realisierbar sei, obwohl im Gebiet Grundwasserschutzzonen, eine Hochspannungsleitung und eine Gasleitung liegen. «Der ursprüngliche Perimeter wurde noch leicht verschoben», sagte Burnier. Ziel sei es, die Zone Löwenberg rasch zu konkretisieren und etappenweise zu erschliessen. Erste Teilareale könnten in den nächsten fünf Jahren verfügbar sein. Der nächste Schritt sei die Gründung einer Trägerschaft, sagte Lehmann. Diese soll das ganze Projekt begleiten und einen Verteilschlüssel ausarbeiten, der nicht nur die Investitionen, sondern auch die späteren Einkünfte gerecht auf die Akteure, also auch auf die Gemeinden, verteilt. Im Budget 2014 des Verbands der Gemeinden sind für die Umsetzung des Richtplans 20 000 Franken eingerechnet, im 2015 sind es 130 000 Franken.

Vorstand: Demissionen und neue Mitglieder

R oger Ekmann, ehemals Ammann von Muntelier, Heinz Etter, Ammann von Ried, und Erwin Fuhrer, bis Ende Mai Syndic von Courtepin, haben demissioniert. Neu im Vorstand des Verbandes der Gemeinden sind Peter Hauser, Ammann von Fräschels, und Pascal Pörner, Ammann von Muntelier. Der dritte freie Posten wird an der nächsten Versammlung vergeben. emu

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