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Gemeinde wird zur Vermieterin

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 19 neue Wohnungen, davon zehn für ältere Menschen: Das Bauprojekt «Dorfzentrum Cressier» nimmt Form an. Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde das Projekt «Retour vers le futur» als Sieger des Wettbewerbes präsentiert. Am Dienstag zeigte das Architekturbüro LVPH aus dem waadtländischen Pampigny an einem Informationsabend in Cressier ein Modell des Wohnbauprojektes.

 Es ist ein Vorzeigeprojekt, das in rund zwei Jahren am westlichen Dorfende realisiert werden soll: Die Siedlung ist im Besitz der Gemeinde und besteht aus vier alten und geschützten Gebäuden, die mit Neubauten ergänzt werden. Die zwei Bauernhäuser, ein Schweinestall und die alte Schule werden totalsaniert. «Wir wollen bei der äusseren Struktur und auch im Innenbereich der Gebäude den originalen Charakter so weit wie möglich beibehalten», sagte der verantwortliche Architekt Laurent Vuilleumier.

Das zeigt sich etwa an den weiten Vordächern der beiden Bauernhäuser, die nicht verändert werden. Unter dem Dachstock der beiden Bauernhäuser werden die neuen Wohnungen als Würfel eingebaut. Der Platz zwischen dem Wohnungswürfel und dem vorstehenden Dach kann so als gedeckter Balkon respektive als Loggia genutzt werden. «So kommen auch die alten Holzbalken der Dachkonstruktion sehr gut zur Geltung», sagte Vuilleumier.

Die Siedlung umfasst neben den vier bestehenden Gebäuden zwei längliche Neubauten. In einer davon entstehen vier Wohnungen, in der anderen gibt es Gemeinschaftsräume wie Waschküche und einen Festsaal sowie einen Heizungsraum. Ein weiteres neues Gebäude dient als Aufbahrungshalle der Gemeinde.

 Kleine Wohnungen

Die neuen Wohnungen sind klein konzipiert: Geplant sind zwölf 2,5-Zimmer-Wohnungen, sechs mit 3,5 Zimmern und eine grosse 4-Zimmer-Wohnung mit 155 Quadratmeter Wohnfläche. «Kleine Wohnungen entsprechen dem Zeitgeist», sagte Vuilleumier. Zudem sei es eine Vorgabe der Gemeinde gewesen, die Mieten möglichst tief zu halten. Die zehn Parterre-Wohnungen sind für ältere Menschen vorgesehen. Allerdings existiere dazu noch kein Reglement, sagte Syndic Jean-Daniel Pointet. Ein solches werde die Gemeinde noch ausarbeiten, versprach er. Klar sei, dass Einwohner Vorrang bei der Vermietung hätten. Um die Vermietung werde sich eine externe Firma kümmern, da der Gemeinde dafür das Personal fehle, so Pointet.

Der Syndic hofft, dass die Wohnungen in rund zwei Jahren bezugsbereit sind. Im Frühling soll der Kredit für das Projekt an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Parallel dazu reicht die Gemeinde die Baubewilligung ein. Bisher wurden die Kosten mit 9,5 Millionen Franken veranschlagt.

 

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