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Gemeindehaus kann saniert werden

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Ammann Albert Studer freute sich am Mittwoch­abend, 91 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Gemeindeversammlung zu begrüssen. Acht Traktanden standen an, und sie wurden allesamt einstimmig oder mit einer bis zwei Gegenstimmen oder Enthaltungen genehmigt. Dieses Vertrauen in den Gemeinderat bedeutet, dass das markante Gemeindehaus von St. Ursen für 440 000 Franken saniert werden kann. Freuen können sich vor allem die Mieter der zehn Wohnungen. Diese werden unter anderem mit neuen Küchen und Sanitäranlagen ausgestattet, wie Gemeinderat Frédéric Neuhaus sagte. Aber auch die Heizung wird ersetzt, und die Gemeindeverwaltung erhält neues Büromaterial. Weniger Freude am Vorgehen des Gemeinderates hatte die Finanzkommission ­(Fiko). Nach den Worten von Markus Jungo hätte die ­Fiko gewünscht, dass ein Architekt einen unabhängigen Bericht über die Notwendigkeit der Sanierung dieses 25-jährigen Hauses erstellt. Zudem erwartete er mehr Offerten und zweifelte an den vorgesehenen Folgekosten von 15 400 Franken, zumal nur drei Prozent pro Jahr abgeschrieben würden. Albert Studer versprach, diesbezüglich mit der Fiko zusammenzuarbeiten.

Pausenplatz wird erweitert

Keine Mühe hatten die Bürger, der Sanierung und der Erweiterung des Pausenplatzes für 100 000 Franken beim Schulhaus zuzustimmen. «Er entspricht den heutigen Anforderungen nicht mehr», so Gemeinderätin Corinna Waeber. Die Sicherheit sei nicht gewährleistet. Es solle auch ein Pausenplatz für alle Altersstufen entstehen. «So wird St. Ursen attraktiver», sagte sie. Der Wunsch einer Bürgerin, eine Überdachung zum Schutz vor dem Regen vorzusehen, konnte aber nicht erfüllt werden.

Tasbergbach wird gebändigt

Rund 50 000 Franken hat die Versammlung für die Revitalisierung und den Hochwasserschutz des Tasbergbaches gesprochen. Ende Juni 2016 ist dieser über die Ufer getreten und hat in Tasberg grosse Schäden angerichtet, wie der Ammann sagte. Nach den Worten von Gemeinderätin Marie-Theres Piller Mahler sind 25 000 Franken für Planungsarbeiten, aber auch 100 000 Franken für erste Investitionen vorgesehen. «So können wir sofort mit den Arbeiten beginnen, wenn die Planung steht», sagte sie und fügte bei, dass St. Ursen 41 Prozent der Kosten trägt. Betroffen sind auch Giffers, Rechthalten und Tentlingen.

Diese vier Gemeinden wollen auch das 70-jährige Pumpwerk Spitz sanieren. «Es wird fünfmal grösser», sagte Piller. Auch werde ein neuer Standort geprüft. 100 000 Franken wollen die Gemeinden für die Planungsarbeiten ausgeben. St. Ursen beteiligt sich mit 12 500 Franken an den Kosten.

Vize-Gemeindepräsidentin Claudia Oberson ehrte am Schluss die erfolgreichen Sportler von St. Ursen, nämlich die Fechterin Galadrielle Sapin, die Schützen Sven Riedo und Yanick Baeriswyl sowie die OL-Läuferin Kati Cejka, die Freiburger- und gar Schweizermeistertitel errangen.

Finanzen

Der Voranschlag 2017 sieht kleinen Ertragsüberschuss vor

Ausgaben und Erträge von rund 4,5 Millionen Franken plant St. Ursen für das nächste Jahr – mit einem Ertragsüberschuss von 9254 Franken. «Wir rechnen mit Mehreinnahmen von vier Prozent bei den Steuern», führte Finanzchefin Corinna Waeber aus. Gemeindeschreiber Jérôme Clerc wies auf die 5500 Franken hin, welche für ausserschulische Betreuungseinrichtungen vorgesehen seien. Wie er sagte, ist bei einer Abklärung ein Bedarf festgestellt worden. Die Nachfrage sei aber dann nicht so gross gewesen. «Wir klären nochmals ab und werden allenfalls nach den Sommerferien ein Angebot bereitstellen, wenn eine Nachfrage vorhanden ist.» Er freute sich weiter, dass beim Regionalverkehr 40 000 Franken eingespart werden können. «Dies, obwohl das Angebot an Busverbindungen grösser wird,» sagte er und führte dies auf die neue Agglo-Politik zurück.

az

 

 

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