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Gemeinden bezahlen weniger

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Autor: Marc Kipfer

Avenches An der Mitgliederversammlung konnte die Ambulanz Murten eine überraschend gute Jahresrechnung 2007 präsentieren. Weil 119 Einsätze mehr geleistet wurden als im Jahr zuvor, resultierte statt dem vorgesehenen Verlust ein Gewinn von rund 130 000 Franken. «Die Gemeinden müssen darum dieses Jahr 20 Prozent weniger bezahlen», freut sich der Einsatzleiter Kurt Liniger.

Gut funktionierende Notfallseelsorge

Lobende Worte findet Liniger für die Notfallseelsorge, die seit fünf Jahren zur Ambulanz gehört. 20 Mal wurde letztes Jahr bei Notfällen jemand aus dem Team aufgeboten, dem sechs Seelsorger, ein Priester und eine Sozialpädagogin angehören. Liniger findet es wichtig, dass sie bei Notfällen auf Knopfdruck alarmiert werden können. «Gerade ältere Menschen sind oft froh, wenn sich jemand um sie kümmert, bis die Angehörigen eintreffen.»

Die Ambulanz Murten wird an der Euro 08 die Kräfte in Bern verstärken. «Dies, obwohl der Kanton Freiburg für solche Sondereinsätze keine Gelder gesprochen hat», wie Liniger bedauert. Stattdessen wird der Kanton Bern für die Kosten aufkommen. Auch auf dem Campingplatz Avenches-Plage, den im Juni 500 holländische Fans bevölkern werden, hätte man gerne auf Verstärkung von der Ambulanz Murten gezählt. Die Anfrage der Waadtländer kam jedoch zu kurzfristig. «Wichtig ist uns, den Normalbetrieb im Seebezirk zu 100 Prozent zu garantieren.»

Damit dies gelingt, wird die Ambulanz ein fünftes Fahrzeug in Betrieb nehmen. Und einen vielleicht unbeliebteren Entscheid musste Liniger treffen: «Während der EM gilt für unser Team ein Ferienverbot.»

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