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Gemeinderat Chénens «ausser Betrieb»

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Staatsrat untersucht «schwerwiegende Führungsstörungen»

«Zu den genauen Gründen kann ich nichts sagen», erklärt der Oberamtmann resolut. Er habe allerdings bereits vor mehr als einem Jahr durch Kontakte zu einzelnen Mitgliedern festgestellt, dass es im Gemeinderat Chénens nicht rund läuft. Als im vergangenen Herbst die Probleme akuter geworden waren, standen deshalb auch die ersten Gespräche an.

Anfangs Jahr habe er Chénens die gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle abgestattet, erzählt Nicolas Deiss weiter. Dabei habe er festgestellt, dass administrativ zwar alles in bester Ordnung ist. Bei der Teilnahme an der Gemeinderatssitzung habe sich ihm jedoch die Verworrenheit der Lage offenbart:«Es war nicht mehr möglich, die Gemeinderäte so handeln zu lassen.»

Dringliche, vorsorgliche
Massnahmen

Aus diesem Grund ist der Oberamtmann mit der Bitte an den Staatsrat gelangt, eine amtliche Untersuchung einzuleiten. Zudem habe er es «den Umständen gemäss für notwendig empfunden, eine dringliche, vorsorgliche Massnahme zu treffen, gemäss welcher der Gemeinderat nur noch bevollmächtigt ist, die laufenden Geschäfte zu erledigen». Die Massnahme werde so lange dauern, bis der Staatsrat die entsprechenden Entscheide gefällt habe.

Die Medien sind schriftlich informiert worden, und vom Gemeinderat Chénens hat Nicolas Deiss verlangt, «dass er die Bevölkerung mit einem Brief in alle Haushaltungen davon informiert».

Staatsrat verhandelt
in einer Woche

Staatsrat Pascal Corminboeuf war gestern Nachmittag noch nicht auf dem Laufenden:«Wir haben das Dossier erst heute Morgen bekommen, ich kann deshalb noch nichts dazu sagen.» Der Staatsrat könne die Affäre aber erst in einer Woche behandeln.

Marianne Dey, Gemeindepräsidentin von Chénens, war leider für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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