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Gemeinderat wird weiblicher und jünger

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«Im Gemeinderat herrscht ein guter Teamgeist», sagt der Gifferser Ammann Othmar Neuhaus. Er sei deshalb froh, dass die Wahlen von Ende Februar in Giffers keinen grossen personellen Umbruch bedeuten werden. Von den neun amtierenden Gemeinderäten stellt sich einzig Frédéric Aeby nicht mehr zur Wahl. Er war 2011 als unabhängiger Kandidat auf der CVP-Liste in den Gemeinderat gewählt worden und hatte seither das Schulressort inne. Neben den acht Bisherigen interessieren sich zwei neue Kandidatinnen für ein Mandat im Gemeinderat: Auf der Liste der CSP kandidiert die 25-jährige Anastasia Liechti, auf jener der Bürgerlichen Allianz die zehn Jahre ältere Esther Schaller (parteilos).

Zwei Frauen für einen Sitz

 Die in Tentlingen aufgewachsene Anastasia Liechti wohnt seit einem Jahr in Giffers und ist von Haus aus eng mit der Gemeindepolitik verbunden: Ihr Vater Gerhard Liechti ist seit 2002 CSP-Gemeinderat in Tentlingen. «Ich will den Schritt wagen und mein politisches Interesse im Gemeinderat von Giffers einbringen», sagt die Sachbearbeiterin über ihre persönliche Motivation.

«Ich möchte für alle Leute im Dorf ein offenes Ohr haben und mich besonders für die Schulen und die jungen Mitmenschen einsetzen», erklärt Esther Schaller. Die 35-jährige Sachbearbeiterin wohnt seit 2014 in Giffers. Gerade in Sachen Mittagstisch und ausserschulischer Betreuung bestünde in der Gemeinde noch Potenzial, sagt die Mutter von zwei kleinen Kindern.

 Er begrüsse es, dass die Exekutive mit dieser Ausgangslage auf jeden Fall eine Verjüngung erfahren werde, sagt Othmar Neuhaus, der für die CVP auf der Liste der bürgerlichen Allianz kandidiert: «Eine gute Durchmischung ist wichtig, damit die Kontinuität auch in Zukunft gewährleistet bleibt.» Welche politische Couleur die neuen Mitglieder tragen, sei dabei nicht wirklich von Belang. «Der Gemeinderat ist in dieser Hinsicht eher wie die Geschäftsleitung eines Unternehmens und weniger als eine politische Instanz zu verstehen.» Probleme würden in erster Linie sachorientiert und nicht parteipolitisch angeschaut und behoben.

Er sei grundsätzlich zufrieden mit den letzten fünf Jahren, erklärt Othmar Neuhaus. «Es war eine Legislatur, die durch viele erfolgreiche Projekte geprägt war.» Der Ausbau des alten Polizeipostens, die Sanierung der Kugelfänge, der begonnene Umbau des Mädchenschulhauses und diverse Strassensanierungen seien Beispiele dafür, dass die Gemeinde infrastrukturmässig gut aufgestellt sei.

Er sei nach wie vor davon überzeugt, dass die Fusion eine gute Sache gewesen wäre, sagt Neuhaus zur gescheiterten Dreierfusion zwischen Giffers, Tentlingen und St. Silvester vom vergangenen Sommer. Aber er könne gut mit dem Entscheid leben: «Es war wichtig, dass die Bevölkerung die Möglichkeit bekommen hat, sich zu diesem Projekt zu äussern und die Weichen selber zu stellen.» In einem anderen zentralen Punkt sei dies leider nicht möglich gewesen: bei der Schaffung des Bundesasylzentrums in der Guglera. «Ich finde es sehr schade, dass die Gemeinden nicht frühzeitig miteinbezogen, sondern vom Entscheid regelrecht überrumpelt wurden. Da hätte ich mir von Bund und Kanton etwas mehr Fingerspitzengefühl gewünscht.»

Arbeit geht nicht aus

Das Bundesasylzentrum sei denn auch eines der Themen, die den Gemeinderat in Zukunft ganz bestimmt fordern würden. «In den Verhandlungen wird es auch darum gehen, herauszufinden, welche Konsequenzen das Zentrum für die Gemeinde haben wird.» Auch sonst werde es dem Gemeinderat nicht langweilig: «Sowohl bei den Strassen als auch in der Wasser- und Abwasserversorgung stehen Investitionen an. Da heisst es am Ball bleiben.»

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