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Gemeindeversammlung der Rekorde in Giffers

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47 Einwohner konnte Ammann Rudolf Vonlanthen begrüssen. Dies dürfte der erste Rekord des Abends sein: Zählt man die 9 Gemeinderäte und die 5 Mitglieder der Finanzkommission nicht mit, fanden sich lediglich 33 Bürgerinnen und Bürger «freiwillig» ein. Diese vernahmen aus dem Munde des Ammanns die Rechnungsablage 1999, die mit einem Defizit von 224 686 Franken abschliesst (siehe Kasten). Laut Aussagen des Ammanns und des Gemeindeschreibers Alfons Cotting wurde in der Geschichte Giffers noch nie ein solch hohes Defizit als Rechnungsabschluss ausgewiesen. Dass die Rechnung einstimmig und diskussionslos angenommen wurde, lag an deren ausführlichen Präsentation durch den Ammann. So wies er unter anderem darauf hin, dass eine AHV-Nachzahlung für Löhne von Nebenämtern der Jahre 1995 bis 1998 22000 Franken ausmachte. Die Umklassierung von der 5. in die 4. Klasse und die Überschreitung der Betriebskosten belasten das Konto des Bezirksspitals Tafers gegenüber dem Budget um zusätzliche 22 000 Franken.

Neues Trottoir zwischen
Giffers und Tentlingen

Der schneereiche Winter und der damit verbundene Schneeräumungsdienst machten weitere 25000 Franken zusätzlicher Ausgaben aus und rückläufige Steuereinnahmen liessen die Rechnung noch tiefer in die roten Zahlen gleiten. Die Präsentation einer kleinen Statistik über die Steuerkapitel zeigte auf, dass mehr als die Hälfte der Steuerzahler weniger als 2000 Franken und nur ein Fünftel mehr als 4000 Franken Gemeindesteuern pro Jahr entrichten.

Ein Trottoir, das diesen Namen auch wirklich verdient, wird diesen Sommer zwischen Giffers und Tentlingen erstellt. Dies haben die Bürgerinnen und Bürger von Giffers einstimmig beschlossen. Das Bauvorhaben wird 360000 Franken kosten. Da der Kanton den Belag dieser Strasse wegen seines schlechten Zustandes erneuert, nimmt die Gemeinde die Gelegenheit wahr, um die längst fällige Erhöhung des Trottoirs in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig wird die aus dem Jahre 1950 stammende Hauptleitung der Wasserversorgung ersetzen.
Eine Intervention aus der Versammlung machte auf die bedürftige Beleuchtung der Strasse aufmerksam, die dem heutigen Standart nicht mehr entspricht. Ruedi Vonlanthen fand im Archiv das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. März 1976. Damals wurde das gleiche Geschäft mit 34 Nein und 25 Ja bei 25 Enthaltungen zurückgewiesen, da sich die Gemeinde diese Auslage nicht leisten könne. Der Anteil Giffers hätte damals 30000 Franken betragen.

Bundesrat Couchepin in Giffers

Nach rekordverdächtigen 1

Kennzahlen der
Gemeinderechung

Verlust: 224 686 Franken.Gesetzliche Abschreibungen: 317 848 Franken. Freie Abschreibungen: keine. Buchgewinn auf Anlagenverkauf: 36587 Franken. Netto Ertragsüberschuss vor Abschreibungen: 93161 Franken.Netto-Investitionen: 206830 Franken.

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