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Gemeinsam zu einer günstigen elektronischen Staatsverwaltung

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Ab Anfang 2018 kann die Freiburger Bevölkerung die ersten Applikationen des neuen elektronischen Schalters der Staatsverwaltung benutzen. Das kündigte Staatsrat Georges Godel (CVP) gestern gegenüber den FN an. Freiburg sei mit seinem E-Government-Projekt im Vergleich zu anderen Kantonen recht weit fortgeschritten, so Godel. Allerdings: So genau weiss eigentlich niemand, welcher Kanton auf welchem Stand ist.

Aus diesem Grund haben nun Freiburg und Jura die Ini­tiative ergriffen und die interkantonale E-Government-Vereinigung iGovPortal.ch geschaffen. Der Gründungsakt erfolgte am Montag.

Die beiden Gründerkantone wollen ihre Kräfte im gesamten Bereich des E-Governments bündeln, um eine leistungsfähige Organisation und eine gemeinsame interkantonale Plattform bereitzustellen, erklärten die beiden Kantone in einem Communiqué. Die Vereinigung solle allen Kantonen offenstehen, damit deren Mitglieder von den Investitionen und Erfahrungen der anderen profitieren und dabei ihre eigenen Kosten zur Einführung verringern. «Der Austausch soll sowohl beim Konzept wie auch bei der Software erfolgen», so Godel. «Im Alleingang sind die Kosten sowieso höher.»

Einfacher für kleine Kantone

Dass mit Freiburg und Jura zwei kleinere Westschweizer Kantone die Initiative zu diesem Wissens- und Erfahrungsaustausch ergriffen haben, ist für Godel kein Zufall: «Als nicht so reicher Kanton weiss man, dass man zusammenarbeiten muss, um sparen zu können. Auch ist es einfacher, eine solche elektronische Plattform in einem überschaubaren Rahmen einzuführen.» Godel ergänzt, dass Freiburg und Jura bereits in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet haben, unter anderem bei der Einführung eines elektronischen Abstimmungssystems.

Aus der Zusammenarbeit der beiden Staatskanzleien ist die Idee zu dieser Vereinigung entstanden. Das Präsidium ist für die ersten Jahre beim Kanton Jura, während Freiburg das Vizepräsidium ausübt.

Die beiden Gründungsmitglieder zeigen sich optimistisch, nächstens weitere Kantone in der Vereinigung zu begrüssen. Diese können individuelle Lösungen für sich anstreben oder an bestehenden Systemen mitmachen.

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