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Gemma Gugler-Kessler, Tentlingen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gemma Gugler-Kessler wurde am 4. Dezember 1921 im Zelgli bei Düdingen, wo ihre Eltern einen kleinen Hof führten, geboren. Hier wuchs Gemma mit ihren fünf Geschwistern auf und verbrachte eine glückliche Kindheit. Schon in ihrer Jugend bekam Gemma eine grosse Liebe zur Natur und zu den Bergen vermittelt.

Mit der Mobilmachung für den Zweiten Weltkrieg änderte sich ihr Leben schlagartig: Der Vater und die Brüder wurden zum Dienst berufen, Gemma musste als älteste Tochter auf dem heimischen Hof in die Bresche springen, doch sie übernahm die Feld- und Stallarbeit ohne zu murren. Nach Kriegsende ging Gemma für ein Haushaltsjahr in den französischsprachigen Kantonsteil. Da sie von Heimweh geplagt wurde, war sie froh, nach Ende des Jahres wieder in den Sensebezirk zurückzukehren.

Als Magd war sie eine Weile auf einem Hof in Lustorf angestellt. Hier lernte sie Ignaz, ihren Mann, kennen. Am Pfingstmontag 1948 heiratete das junge Paar und zog kurz darauf in den Kapellacker in Tentlingen. Im Verlauf der nächsten zehn Jahre wurden dem Paar fünf Kinder geschenkt. Gemma war Ignaz bei seiner selbstständigen Tätigkeit als Mechaniker stets eine grosse Hilfe, kümmerte sich mit viel Liebe um die Kinder und pflegte mit Leidenschaft ihren grossen Garten.

Im Jahr 1970 erstanden Ignaz und Gemma die Alp Gigera. Mit viel Hingabe machten sie in den folgenden Jahren ein wahres Paradies aus der verwahrlosten Alp. Obwohl die Stunden auf der Gigera durch viel Arbeit gekennzeichnet waren, genoss Gemma jede Minute an der frischen Bergluft. Verwandte und Bekannte wurden mit grosser Freude bewirtet, und die zahlreichen Enkel durften mit ihren Grosseltern unvergessliche Stunden auf der Alp verbringen.

Der Verlust ihres Gatten Ignaz im Juni 2008 war nach 60 Jahren trauter Zweisamkeit ein schwerer Schlag für Gemma Gugler-Kessler. Oft war sie nun alleine, freute sich aber umso mehr über die Besuche ihrer Verwandten. Nach einer gesundheitlichen Verschlechterung kam Gemma im Dezember 2014 ins Pflegeheim in Giffers. Obwohl ihre Kraft nachliess, war Gemma stets zufrieden und dankbar. Schliesslich ist sie am frühen Morgen des 1. Dezembers 2016, drei Tage vor ihrem 95. Geburtstag, friedlich eingeschlafen.

Eing.

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