Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gempenach investiert tüchtig und nimmt Darlehen auf

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Gemeindeversammlung Gempenach hat am Donnerstagabend drei Bau­kredite für die Sanierung von Gemeindestrassen ohne Gegenstimmen befürwortet. Die Sanierung des Leitungsnetzes und der Strasse Hinterdorf schlägt mit 900 000 Franken zu Buche. Ein neuer Deckbelag im Quartier Leimacher kostet 100 000 Franken und für die Sanierung der Ulmizstrasse braucht die Gemeinde 70 000 Franken.

Wie in anderen Gemeinden des Seebezirks stehen in den nächsten Jahren auch in Gempenach grosse Investitionen für das neue Feuerwehrzentrum in Murten, für die Sanierungen und Neubauten von Pflegeheimen und für eine neue Abwasserreinigungsanlage in Muntelier an. Insgesamt sind 2017 Investitionen von netto rund 1,2 Millionen Franken nötig. Um diese Investitionen tragen zu können, nimmt die Gemeinde nächstes Jahr einen ersten Kredit von einer halben Million Franken auf, denn die eigenen Mittel reichen laut dem Gemeinderat nicht für die Finanzierung der nötigen Aufwendungen.

Dies sorgte an der Versammlung für Diskussionen: Einige Stimmbürgerinnen und Stimmbürger äusserten sich besorgt, ob Gempenach das Geld der Bank nach einer Laufzeit von zehn Jahren dann tatsächlich zurückzahlen kann. Gemeinderat Daniel Sterchi gab zu bedenken, dass die Investitionen nötig seien und auch wieder Geld reinkomme. Mehrmals betonte Sterchi aber, dass er nicht in die Zukunft sehen könne: «Je weiter die Finanzplanung in die Zukunft geht, desto unsicherer ist sie – wir wissen nicht genau, was kommt.» Die Gempenacher sagten trotz der Bedenken einstimmig Ja zu den Investitionen. Der Voranschlag 2017 der Gemeinde weist bei einem Aufwand von rund 875 000 Franken einen Gewinn von rund 700 Franken aus.

Auch Ja sagten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu insgesamt vier Statutenänderungen, die hauptsächlich wegen der Fusionen von Gemeinden im Bezirk notwendig sind: jene der Orientierungsschule Region Murten, jene des Sozialdienstes des Seebezirks, die überarbeiteten Statuten des Gesundheitsnetzes See sowie jene des Trinkwasserverbunds Bibera.

Schulkreis auf der Kippe

Gemeinderat Hans Ulrich Möri informierte die Anwesenden, dass der Schulkreis Abgru auf der Kippe steht (die FN berichteten). Die drei betroffenen Gemeinden Gempenach, Ried und Ulmiz suchen das Gespräch mit den regionalen Zentren Murten, Kerzers und Gurmels. Auch in Bezug auf eine allfällige Gemeindefusion hat sich Gempenach noch nicht für eine Richtung entschieden. Sowohl eine Fusion mit Murten als auch eine mit Ulmiz und Ried kommen weiterhin infrage. Bis zur nächsten Gemeindeversammlung im Frühling soll ein Fragebogen vorliegen, auf dem die Bürger ihre Anliegen anbringen können.

Mehr zum Thema