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Gemüsebauern schreiben schwarze Zahlen

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Die meisten Gemüseproduzenten in der Region Seeland haben schon bessere Jahre gesehen als das vergangene. Viele klagten wie schon im Jahr zuvor über eine unbefriedigende Ernte aufgrund der Wetterkapriolen (die FN berichteten). Ihr Verein allerdings schloss das Jahr mit einem leichten Plus von 4700 Franken ab. Dies bekamen die Produzenten an der Generalversammlung der Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Bern und Freiburg (GVFB) in Ins mitgeteilt. Das Vermögen nimmt um diesen Betrag auf ein Vermögen von rund 780 000 Franken zu. Laut Peter Herren, Geschäftsführer der GVBF, ist eine gut dotierte Vereinskasse wichtig, um allfällig ein Referendum ergreifen oder bei Bedarf eine Gerichtsverhandlung führen zu können.

Kostenwahrheit für Landwirte

Die Landwirte müssen laut GVBF die exakten Produktionskosten kennen, um bei Bedarf optimal offerieren zu können. Sie lanciert deshalb dieses Jahr das Pilotprojekt «Coaching der Produktionskosten Gemüse auf Praxisbetrieben». Sie sucht dafür zwölf Pilothöfe. Diese Betriebe sollen sich hinter die Kulissen blicken lassen. Herren präzisiert, dass die gewonnenen Daten ausschliesslich beim Betrieb bleiben. Den GVBF interessiere nur, ob die Berechnung der Produktionskosten das wirtschaftliche Verhalten der Landwirte verändert habe – im Speziellen in der Offerterstellung und der Verbesserung der innerbetrieblichen Abläufe.

Entsprechend einer Vereinbarung zwischen den Gemüseproduzenten greift Murten Tourismus der Vereinigung bei der Organisation des nächsten Gmüesfeschts uf em Hof unter die Arme. Es wird vom 8. bis am 10. September 2017 in Ins stattfinden.

rmc

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