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Genauere Prognosen

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Pollenforschung an der Uni Freiburg

Allergien, die die Atemwege betreffen, sind stark am Zunehmen. Viel wird in diesem Zusammenhang über die aus Nordamerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia gesprochen. Joëlle Goyette-Pernot von der Einheit Geografie des Departementes für Erdwissenschaft hat sich in ihrer Dissertation mit den Pollen dieser Pflanze auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei ein Modell, das die Pollenverbreitung vorhersagen kann und ermöglicht – das ist das Neue an der Methode – Risikokarten für Regionen und meteorologische Situationen zu erstellen. Das hochkomplexe digitale Modell stützt sich dabei auf Parameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, Luftdruck, Wolken und Strahlung.Das neue Instrument kann zudem errechnen, wie sich die Pollen in einer bestimmten Schicht der Atmosphäre verhalten. So lässt sich aufzeigen, dass sich die Pollen bei stabiler Atmosphäre in tiefen Lagen festsetzen und sich erst wieder verflüchtigen, wenn sich die Wetterlage verändert.Ihre Erhebungen nahm die Forscherin der Universität Freiburg in der Umgebung von Montreal vor. In einem nächsten Schritt will sie sich der Pollensituation in der Schweiz zuwenden. Noch sind einige Anpassungen notwendig, damit die simulierte Pollensituation und die effektiven Werte auf einem bestimmten Gebiet präziser übereinstimmen. Dann könnten die Methoden in der Medizin Anwendung finden und das Leben von Allergikern erleichtern. FN/Comm.

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