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Generalrat Düdingen: Viele Informationen, wenig Entscheide

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An der Generalratssitzung informierte der Gemeinderat über mehrere aktuelle Grossprojekte. Der Generalrat verabschiedete ein neues Friedhofsreglement.

Die Sitzung des Gemeindeparlaments in Düdingen startete mit einer Überraschung: Gemeinderat Dylan Porchet gab bekannt, dass das Traktandum zum Polizeireglement an diesem Abend nicht behandelt werde. «Das hat drei Gründe», erklärte er.

Einerseits habe es Rückmeldungen aus den Fraktionen gegeben, die der Gemeinderat ins Reglement einfliessen lassen wolle, andererseits wolle er auch die Rückmeldungen der Juristin der Kantonspolizei beachten. Sie habe wertvolle Empfehlungen für die Weiterentwicklung gegeben. Drittens sei es wichtig, sagte Porchet, dass alle geschlossen hinter dem Reglement stünden: «Ein Nein seitens des Generalrats wäre ein negatives Signal gegen aussen.»

Umstrittene Unterführung

Anschliessend lauschten die Generalräte den Informationen aus dem Gemeinderat. Syndic Urs Hauswirth kam unter anderem auf eine Bürgerinitiative zu sprechen, die kürzlich für Schlagzeilen gesorgt hatte. Sie fordert eine Unterführung vom Bahnhof zum Bahnhofzentrum und den Verzicht auf die Einführung der Tempo-30-Zone. «Die Initiative hat uns ziemlich beschäftigt», sagte Hauswirth.

Zur Erinnerung: Vor einem halben Jahr hat der Generalrat einen Planungskredit für die Aufwertung der Ortsdurchfahrt (Valtraloc) angenommen. Diese sieht unter anderem die Einführung einer Tempo-30-Zone und eine Umgestaltung des Zentrums von Düdingen vor. Sie kostet mehrere Millionen Franken, wobei ein grosser Teil der Kosten von Kanton, Bund und Agglomeration subventioniert wird. Damit dies geschieht, müssen allerdings bis Ende 2025 die Bauarbeiten begonnen haben. Es eilt also.

Nachdem die Bürgerinitiative für eine Unterführung vom Bahnhof zum Bahnhofzentrum lanciert worden war, übten vier Fraktionen des Generalrats Kritik (die FN berichteten). Sie schrieben in einer Medienmitteilung, die Initiative gefährde ein modernes Verkehrskonzept und die Ortsaufwertung in Düdingen. Mittlerweile sind die nötigen Unterschriften, 692 an der Zahl, eingegangen, liessen die Verantwortlichen kürzlich verlauten.

Unumstrittene Unterführung

Eine andere Unterführung stand indes auf dem Abendprogramm der Generalräte: die Velo-Unterführung, die beim Bahnhof hinter dem Kiosk starten und unter den Bahngleisen hindurch bis auf die andere Seite zu Düdingen plus führen soll.

Im März letzten Jahres winkten die Generalräte einen Projektierungskredit für die Unterführung in der Höhe von 700’000 Franken einstimmig durch. Die Gesamtkosten für das Projekt werden auf rund fünf Millionen Franken geschätzt, davon würden die Promotoren von Düdingen plus drei Millionen Franken übernehmen (die FN berichteten).

Gemeinderat Franz Schneider informierte über den aktuellen Stand: Auch hier eilt es, denn die Gemeinde möchte die Bauarbeiten so koordinieren, dass sie mit der Streckensperrung, die die SBB im Juli 2025 planen, zusammenkommen. Wenn dies nicht klappt, müsste Düdingen die Streckensperrung selber berappen, was ihr zwei bis drei Millionen Franken teurer zu stehen käme, wie Schneider erklärte. Am 30. September wird der Generalrat über den Kredit für das Projekt entscheiden können.

45 Millionen für neues Schulhaus

Über ein anderes Grossprojekt informierte Gemeinderätin Marianne Dietrich: ein neues Schulhaus im Wolfacker mit Räumlichkeiten für die ausserschulische Betreuung. Der Generalrat stimmte letztes Jahr einem Strategieentscheid zum Bau des Schulhauses zu (die FN berichteten). Grob geschätzt betragen die Kosten, je nach Bauart, um die 45 Millionen Franken, wie Dietrich bekannt gab. Bis die Düdinger Schülerinnen und Schüler aber das neue Schulhaus betreten können, geht es noch lange: Eine Realisierung ist laut Dietrich frühestens Ende 2029 möglich.

Auf die Gemeinde kommt noch ein weiteres Millionenprojekt zu: Die Pläne für einen neuen Feuerwehrstützpunkt sind konkreter geworden. An der Generalratssitzung präsentierte Gemeinderat Dylan Porchet die genauere Einteilung der Räume. Die Schätzung der Grobkosten beträgt 13,8 Millionen Franken, wie der Gemeinderat in der Generalratssitzung vom März dieses Jahres bekannt gab.

Neues Friedhofreglement

Einer der wenigen Entscheide, die der Generalrat an seiner Sitzung traf, war die Annahme des Friedhofsreglements. Nebst der Klärung einiger Formalitäten stimmten die Generalräte einem Änderungsantrag im Reglement zu, der die Art der Bestattung bei Doppel-Sargreihengräbern nicht vorschreibt.

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