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Generalrat sagt Ja zum Stadion

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Am Montagabend lieferte sich der Freiburger Generalrat eine heftige Debatte rund um das Eishockeystadion St. Leonhard. Das 35-jährige Stadion muss aus Sicherheitsgründen saniert werden. Zudem soll es ausgebaut werden, so dass neu 8500 statt 6700 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion Platz finden. Die Stadt Freiburg will sich am Umbau beteiligen – indem sie das Land, auf dem das Stadion steht, sowie das Stadion der Immobiliengesellschaft Antre im Baurecht für sechzig Jahre abgibt; das entspricht einem Wert von sieben Millionen Franken. Dazu kommt eine Subvention von acht Millionen Franken.

Offene Fragen

Viele Redner hatten die Vorlage stark kritisiert: zu viele Fragen seien offen, zu viele Details ungeklärt. Syndic Thierry Steiert (SP) sagte dazu, dass die Botschaft tatsächlich hätte besser ausgearbeitet werden sollen. «Doch ich denke, dass die Antworten, die wir in den Kommissionen und heute Abend gegeben haben, ausreichen.»

«Die Debatte war heftig – wir sind erleichtert, dass der Rat das Projekt mit klarer Mehrheit akzeptiert hat.»

Raphaël Berger

Generaldirektor des Eishockeyklubs Freiburg Gottéron

Nach langer Debatte (siehe FN vom Dienstag) schmetterte das Freiburger Stadtparlament erst den Nichteintretensantrag der Grünen Partei ab und dann den Rückweisungsantrag der FDP.

Mit Ergänzungen

Hingegen ergänzte der Generalrat die Vorlage um zwei Punkte. Auf Vorschlag der CVP-GLP-Fraktion fügte der Rat beim Baurecht hinzu, dass dieses gratis abgegeben werde, jedoch einen Wert von sieben Millionen Franken habe. Und auf Antrag der Finanzkommission ist nun festgeschrieben, dass die Stadt die Subvention von acht Millionen Franken frühestens dann überweist, wenn eine Baubewilligung vorliegt und das Projekt startet.

In der Schlussabstimmung sprachen sich 44 Generalratsmitglieder für die Vorlage aus. Elf waren dagegen, 15 enthielten sich der Stimme.

Gottéron zufrieden

Er sei schon etwas nervös gewesen, sagte Raphaël Berger nach der Schlussabstimmung den FN. Der Generaldirektor des Eishockeyklubs Freiburg Gottéron hatte die Diskussion am Montagabend im Ratssaal verfolgt. «Die Debatte war heftig – wir sind erleichtert, dass der Rat das Projekt mit klarer Mehrheit akzeptiert hat.»

Hier geht’s zum Artikel über die Kaderplanung von Gottéron.

Der Beschluss, das Baurecht abzutreten, sei eine wichtige Etappe im Um- und Ausbau des Stadions, sagte Berger. «Nun haben wir eine Hürde überwunden.» Als nächstes werde die Immobiliengesellschaft Antre nun das Baugesuch einreichen. «Wir hoffen, dass wir mit den Arbeiten gleich nach dem Ende dieser Saison beginnen können», sagte Berger.

Das neue Stadion soll 2020 bezugsbereit sein. Gottéron wird während des ganzen Umbaus seine Heimspiele in der Eishalle austragen.

 

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