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Generalräte wollen flüssigeren ÖV

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Mehrere konkrete Massnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs hatten der mittlerweile zum Freiburger Gemeinderat gewählte Laurent Dietrich (CVP) sowie 14 Generalräte in einem Postulat gefordert: So solle der Gemeinderat eine Busspur auf dem Pensionatsweg beim Kantonsspital realisieren, einen beidseitigen Busverkehr auf der Greyerzstrasse ermöglichen, die Ampeln so anpassen, dass diese den öffentlichen Transportmitteln den Vortritt lassen, sowie Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr beim Vuille-Kreisel finden.

Busspur auf gutem Weg

Die Busspur auf dem Pensionatsweg gehöre zu einer Massnahme im Agglomerationsprogramm zweiter Generation, sagte Mobilitätsdirektor Pierre-Olivier Nobs (CSP) an der Generalratssitzung vom Montagabend. Jedoch könne die Stadt nicht alleine entscheiden, sondern müsse dies gemeinsam mit der Gemeinde Villars-sur-Glâne, auf deren Grund sich der grösste Teil der Strasse befindet, der Agglomeration, dem Freiburger Spital HFR und dem Kanton tun.

Auch werde die Massnahme wohl abgeändert, sagte Nobs. So sei eher eine Umleitung des Verkehrs während der Stosszeiten über die Parkplätze entlang des Pensionatswegs vorgesehen. «Mit dieser Lösung müssten wir nicht eine eigene Busspur erstellen, was sehr kostspielig und komplex wäre.» Noch gebe es aber einige Hindernisse: Das kantonale Tiefbauamt verlange unverhältnismässige und teure Massnahmen, das HFR bekämpfe jegliche Reduzierung von Parkplätzen, und die Kostenübernahme sei noch nicht gesichert. «Die Verhandlungen sind aber im Gang, um diese Massnahme demnächst umsetzen zu können.»

 Nach der Genehmigung des Aggloprogramms zweiter Generation habe die Stadt sofort die nötigen Schritte eingeleitet, um einen beidseitigen Busverkehr auf der Greyerzstrasse zu erlauben, so Nobs. Da diese Massnahme nicht über eine eigene Identifikationsnummer verfüge, gebe es aber Schwierigkeiten bei der Subventionierung. Deshalb solle die Massnahme im Aggloprogramm dritter Generation (AP3) erneut aufgeführt werden–diesmal mit einer eigenen Nummer.Auch die Umgestaltung des Vuille-Kreisels solle im AP3, das noch für gültig erklärt werden muss, als Massnahme aufgeführt werden.

Eine Priorisierung des öffentlichen Verkehrs gebe es schon bei mehreren Ampeln. Die im AP3 vorgesehenen Zugangskontrollen sollten dies verstärken, so Nobs. Kreisel, die in den letzten Jahren anstelle von Kreuzungen mit Ampeln eingerichtet wurden, hätten die Möglichkeiten zur Priorisierung stark eingeschränkt.

Fehlender politischer Wille

Nicht sehr zufrieden mit der Antwort zeigte sich Generalrat Bernhard Altermatt (CVP). Schon seit Jahren forderten Generalräte aller Fraktionen Massnahmen wie etwa zusätzliche Busspuren. Dieser Forderung leiste der Gemeinderat aber nur bedingt Folge. «Zu oft werden Strassen saniert, ohne irgendwelche Massnahmen umzusetzen.»

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