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Generation Smartphone

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Für Dich analysiert

 Es traf mich ganz unerwartet. Zwei Sekunden zuvor war die Welt noch vollkommen in Ordnung gewesen, doch mit einem Schlag hatte sich alles verändert. Mein ganzes Weltbild hatte sich verschoben. Meine persönliche Kopernikanische Wende.

Ich spreche von einer Werbung im Fernsehen. Ich weiss nicht mal mehr, von welchem Unternehmen sie lanciert wurde. Fakt ist, dass darin Kinder im Kindergartenalter für ein Smartphone werben. Als wären sie schon erwachsen, stehen sie da und tippen auf ihren Mobiltelefonen rum. Als ich so alt war, beschäftigte ich mich mit Barbie und Lego!

Es scheint, als hätte diese TV-Werbung meine ganze Wahrnehmung verdreht. Seither sehe ich andauernd Kinder mit iPads, Kinder mit iPhones, Kinder, die so selbstsicher auf diesen Bildschirmen herumtippen, als hätten sie nie was anderes getan. Kinder, die, noch bevor sie lesen können, Videos auf Youtube schauen und stundenlang Angry Bird spielen. Wo haben sie das nur gelernt?

Bei ihren Eltern natürlich: Die Anzahl Mütter und Väter, die sich lieber mit ihrem Smartphone als ihrem Nachwuchs beschäftigen, ist in den letzten Jahren wohl rasant in die Höhe geschnellt. Schon oft habe ich Eltern gesehen, die, den Kinderwagen stossend, mit ihren Freunden telefonieren, anstatt mit ihrem Kind zu sprechen. Eltern (wohlbemerkt, vor allem Mütter), die lieber Selfies schiessen, als mit ihrem Kind ein Bilderbuch anzuschauen.

Um zu sehen, ob ich mir diese Veränderung nur einbilde, beschloss ich, einen Test durchzuführen. Dieser Test bestand darin, auf Facebook alle Beiträge, Fotos und Videos, welche vom Nachwuchs meiner Facebook-Freunde handeln, zu zählen. Es war eine Menge. Hier ein Bild, da ein Video, dort ein halber Roman über die geplante Geburtstagsparty des Zweijährigen. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass meine «Freunde» schlechte Eltern sind, weil sie offenbar sehr gerne ihre Zeit auf dem Internet verbringen. Aber ich frage mich – woher nehmen sie diese Zeit?

Vor kurzem führte ich ein Gespräch mit meiner Tante. Sie erzählte mir, wie ich ihr, etwa fünf Jahre alt, voller Stolz irgendein Programm auf dem Computer gezeigt habe. Ganz selbstsicher habe ich auf den Tasten herumgedrückt. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, doch ihr ist es bis heute geblieben. Das war wohl ihre Kopernikanische Wende.

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