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Genf als idealer Aufbaugegner

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Autor: Matthias Fasel

22 Punkte betrug der Unterschied zwischen Olympic und Genf am Ende der Partie. Das ist zwar ziemlich klar, doch die Differenz zwischen dem Zweiten und dem Neunten der Tabelle war am Samstag sogar noch grösser, als es das Resultat vermuten lässt.

Brooks: «Ich muss mich zunächst beruhigen»

Nicht etwa, dass die Freiburger eine Basketball-Gala aufs Parkett gezaubert hätten. Doch was die Gäste über weite Strecken der Partie ablieferten war alles andere als NLA-würdig. Das Team von Michael Brooks wirkte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive systemlos. In den ersten drei Vierteln spielte bei Genf eigentlich nur der Spielmacher Mike Jefferson. Doch der Amerikaner konnte trotz 19 Punkten und starker Spielübersicht ebenfalls nicht verhindern, dass Olympic zeitweise bis zu 40 Punkte Vorsprung hatte.

Dass die Devils am Ende noch näher herankamen und ihre Wurfquote aus dem Feld noch auf knapp 40 Prozent aufpolieren konnten, hatte vor allem damit zu tun, dass Olympic im letzten Viertel deutlich nachliess und kaum noch verteidigte. Für Genf-Trainer Brooks war das ein schwacher Trost. Er war nicht nur während, sondern auch nach dem Spiel sichtlich genervt. «Ich werde dem Team heute nicht mehr sagen, was es alles falsch gemacht hat. Sonst würde ich Worte aussprechen, die man eigentlich nicht sagen sollte. Ich muss mich zunächst beruhigen.» Das war auf Freiburger Seite nicht nötig. Denn für Olympic reichte eine solide Leistung, um sich für die unglückliche Auswärtsniederlage im ersten Spiel gegen Genf zu revanchieren. Stark spielten bei den Freiburgern vor allem auch Tresor Quidome, der vier von fünf Dreiern versenkte, sowie Marcus Sloan, der 15 Rebounds sammelte. Trainer Damien Leyrolles nutzte die klare Überlegenheit dazu, alle zwölf Spieler einzusetzen. So erhielten auch die jungen Ian und Brian Savoy sowie Florent Ramseier ungewöhnlich viel Einsatzzeit.

Olympic ist zuversichtlich für das Jahr 2009

Mit dem klaren Sieg hat Freiburg unterstrichen, dass es trotz zuletzt turbulentem 2008, das mit einer klaren Auswärtsschlappe in Lugano endete, auch 2009 grosse Ziele hat. Und das Ziel kann für Olympic nur sein, den Meistertitel zu verteidigen. Und der neue Sportdirektor Kurt Eicher strotzt denn auch weiter vor Selbstvertrauen. «Man muss aufhören, Vacallo als unbezwingbaren Berg darzustellen. Wir haben es gesehen, als wir die Tessiner in Freiburg empfingen. Das war höchstens der Monte Ceneri . . .» Und der liegt 554 m über Meer: Wenn das keine klare Kampfansage an den momentanen Leader ist . . .

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