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Gentechfreier Kanton Freiburg gefordert

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FreiburgAm Dienstagabend unterstützte der Grosse Rat mit 45 gegen 26 Stimmen eine SP-Forderung, den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) im Kanton zu verbieten. Es gebe nur Gewinner, argumentierten die Motionäre: Der Schutz von Umwelt und Bevölkerung vor den unbekannten Folgen dieser Technologie sei wichtig.

Der Staatsrat stand dem Anliegen positiv gegenüber, befürchtete aber Probleme bei der Umsetzung, zum Beispiel Schwierigkeiten bei Kontrollen an den Kantonsgrenzen. Er wies auf bestehende Schutzbestimmungen hin. Motionär Dominique Corminboeuf (SP, Domdidier) bezeichnete die Vorbehalte als «technokratisch und defätistisch». Ruedi Schläfli (SVP, Posieux) wies auf die landwirtschaftliche Tradition im Kanton hin. «Viele Produzenten und Konsumenten wollen keine GVO auf den Teller.» Und Olivier Suter (Grüne, Estavayer-le-Gibloux) fügte an: «Wir dürfen uns nicht schämen, Pionierarbeit zu leisten.» Fritz Glauser (FDP, Châtonnaye) und Josef Fasel (CVP, Alterswil) sprachen sich für eine Bundesregelung aus.

Der Staatsrat muss nun einen Bericht ausarbeiten. Der Hintergrund der Motion ist das Ende des GVO-Moratoriums auf Bundesebene nächstes Jahr. Eine Neuregelung steht zur Debatte.fca

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