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Genug von der Jagd nach TV-News

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Noch bis Ende Januar wird der Fernsehjournalist Rolf Dietrich von Schmitten nach Bern pendeln, danach gilt es ernst mit seiner neuen Firma «videomacher.ch». Ab Februar des nächsten Jahres bietet der Jungun- ternehmer Videos und Fotos für Websites insbesondere von kleineren und mittleren Unternehmen an. Ein Arbeitsplatz steht im Gründerzentrum Nord in Murten zur Verfügung. Mulmig sei ihm bis jetzt noch nicht, sagt Dietrich lachend. «Aber vielleicht kommt das ja noch.»

Dietrich hatte schon länger die Idee, sich selbstständig zu machen. Schub gegeben habe seinem Wunsch nach einer eigenen Firma Friup, die Organisation zur Begleitung von Unternehmen bei der Gründung oder der Weiterentwicklung. «Ich bin sehr froh um die Hilfe, gerade in Rechtsfragen. Auch für den Businessplan habe ich wichtige Informationen erhalten, so dass ich jetzt weiss, wie viel ich verlangen muss, damit die Rechnung nach einer Anlaufzeit von rund drei Jahren aufgeht.» Auf Friup gestossen sei er über einen Artikel in den Freiburger Nachrichten.

Mehr Zeit für die Familie

Sieben Jahre lang war Dietrich als Korrespondent für das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in den Kantonen Freiburg und Bern unterwegs. Es gebe zwei Gründe, weshalb er sich für die Selbstständigkeit entschieden habe. «Weil beim Fernsehen das Rotationsprinzip gilt, hätte ich nach sieben Jahren Korrespondententätigkeit in die Zentrale von SRF wechseln müssen. Da ich mit meiner Familie in Schmitten lebe, ist der Arbeitsweg nach Zürich lang, und ich hätte kaum mehr Gelegenheit, meine Kinder zu sehen. Das ist auf Dauer nicht befriedigend.» Auch habe er sich Zuhause ein Studio mit einem Videoschnittplatz eingerichtet. «Die Kinder wissen bereits, dass ich nicht gestört werden will, wenn ich im Studio bin.»

Der zweite Grund für die Neuausrichtung sei, dass er etwas Positives machen wolle. «Nach vielen Jahren im Journalismus und ständig mit dem Fokus auf das, was nicht rund läuft, freue ich mich darauf, das Positive in den Mittelpunkt zu rücken. Ich will Unternehmen helfen, sich und ihre Fähigkeiten authentisch herüberzubringen.» Dabei kön- ne er auf einen grossen Er- fahrungsschatz zurückgreifen. «Ich weiss, wie man sich glaubwürdig und authentisch präsentiert und wie man eine Aussage verfassen muss, so dass sie alle verstehen», ist Dietrich überzeugt.

Natürlich gibt es schon Firmen, die ähnliche Dienstleistung anbieten. «Entweder sind es sehr grosse Produktionsfirmen oder sehr kleine Unternehmen. Ich versuche, mich als Einmannbetrieb mit einer professionellen Ausrüstung und viel Erfahrung dazwischen zu positionieren.»

Um sich einen Kundenkreis aufzubauen, schreibt Dietrich oft Kunden an, die er sich bewusst ausgesucht hat. Er studiere deren Internetauftritt und deren Produkte und mache ihnen ein Angebot.

Das grösste Problem sei, die Firmen vom Vorteil von Videos auf ihren Websites zu überzeugen. «Ein Video zeigt die Kernkompetenzen eines Unternehmens gut und man spürt auch die Menschen hinter einer Firma», ist Dietrich überzeugt. «Mit einem guten Video kann ein Unternehmer Vertrauen zu seinen Kunden aufbauen», ist die Botschaft Dietrichs.

Zur Person

Vom Wirtschaftsstudium zum Videojournalismus

Rolf Dietrich, 1968 geboren, hat an der Universität in Freiburg Wirtschaft mit Schwerpunkt Marketing studiert. Nach drei Jahren als Marketingleiter bei der Swisscom zog es ihn zum Journalismus und er arbeitete bei Radio Freiburg. Eine weitere wichtige Station in seiner Laufbahn war die Arbeit bei Tele 24 und Tele Züri. Von der Pike auf habe er dort gelernt, Fernsehen zu machen. Seit 2005 und noch bis Ende Januar 2013 ist Dietrich beim Schweizer Radio und Fernsehen als Berner und Freiburger Korrespondent für die Sendungen Schweiz Aktuell, Tagesschau und 10 vor 10 unterwegs. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern (3 und 5 Jahre) in Schmitten und spielt Klavier in einer Band.emu

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