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Genügend Chancen für zwei Siege

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Düdingen verliert beim Schlusslicht Chênois

Autor: Von MARKUS RUDAZ

Bald einmal wurde klar, wieso Chênois bisher aus drei Partien noch keinen Zähler geholt hatte. Das begann bereits bei einer eigenartigen Aufstellung, wo das Mittelfeld praktisch ganz dem Gegner überlassen wurde, dabei aber vier Spieler stürmten. Düdingen bekam die Partie denn auch locker in den Griff, und auch die Torchancen liessen nicht lange auf sich warten. Doch Düdingens Pech war, dass ausgerechnet der Genfer Torhüter Herr der Lage blieb und immer richtig stand. Wobei auch die Schüsse der Gäste zumeist wenig platziert abgegeben wurden. So scheiterten Wyss (4./9.) und Schneuwly (12./25.) jeweils nur knapp. Chênois kam erst nach über einer halben Stunde zum ersten Torschuss, wobei der Ball schliesslich weit über das Gehäuse flog. Düdingen hingegen besass noch zwei hundertprozentige Möglichkeiten, vor der Pause verdient in Führung zu gehen: Zuerst enteilte Beck, brachte den Ball jedoch nicht am gut stehenden Hüter Perez vorbei, und auch Schneuwlys Nachschuss landete nur beim Schlussmann. Und kurz vor der Pause fasste sich Schneuwly ein Herz, liess zuerst drei Gegenspieler aussteigen und umspielte auch den Torhüter. Doch sein Schuss aus spitzem Winkel landete nur am Aussenpfosten!

Stulz verschiesst Penalty

Im selben Stil ging es auch nach dem Tee weiter, wobei die Genfer doch etwas besser ins Spiel kamen. Die Partie wurde nun etwas animierter und abwechslungsreicher. Nun hatte auch Düdingens Hüter Martinez den einen oder anderen Schuss abzuwehren. Bei Düdingen bemühte man sich zwar redlich, endlich diesen Führungstreffer zu bewerkstelligen, aber die letzte Konsequenz fehlte jeweils bei den Abschlussversuchen. Zudem vermochten die Sensler aus ihrer Überlegenheit im Mittelfeld zu wenig Kapital zu schlagen. Dies, weil gewisse Spieler wie Giroud oder Zbinden im Moment klar unter ihren Möglichkeiten spielen. Und doch sprach praktisch alles für einen Sieg der Freiburger: Denn in der 75. Minute zog Stulz los, sah jedoch seinen Schuss vom Hüter abermals pariert. Schneuwly wollte erben, wurde aber vom Schlussmann von den Beinen geholt – Penalty. Stulz hätte wie gegen Martigny zum Held werden können: Doch der Ball klatschte nur vom Pfosten zurück ins Feld! Die Düdinger leckten noch ihre Wunde, als Chênois die Gunst der Stunde nutzte und losstürmte. Offenbar hatte auch SCD-Hüter Martinez kurz die Konzentration verloren und liess sich an der verlängerten Torlinie in ein Duell ein. Prompt verlor er den Ball, und Vial bedankte sich mit dem Führungstreffer.In der Schlussphase warfen die Gäste zwar alles nach vorne. Doch die Angriffe wurden nun immer konfuser. Zudem schien die Führung den Genfern plötzlich mehr Sicherheit zu geben, und sie überstanden die Düdinger Druckphase relativ locker.

Düdingen wäre besser gewesen

Düdingens Trainer Jean-Claude Waeber war natürlich alles andere als erfreut über dieses Resultat: «Wir hatten praktisch alle Trümpfe auf unserer Seite. Aber so ist eben Fussball. Wer die Tore nicht schiesst, wird dafür oftmals bestraft.» Er könne nicht sagen, sein Team habe schlecht gespielt. Seine Spieler hätten seine Anweisungen befolgt, nach der Pause vermehrt tief gespielt. Aber heute habe es einfach nicht einschlagen wollen. «Es gibt solche Spiele», bilanzierte Waeber, «es ist sehr schade. Aber ich hoffe, dass meine Spieler daraus ihre Lehren ziehen können.»

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