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Genügend integriert?

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Zehn Erwachsene und acht Kinder aus Serbien, Kolumbien, Äthiopien, Vietnam, Italien und Frankreich sind am Montag in der Stadt Freiburg eingebürgert worden. Nicht ohne Nebentöne.Stéphane Peiry, Sprecher der SVP-Fraktion, kritisierte bei einigen Antragsstellern die mangelnde Integration, schlechte Kenntnisse einer der beiden Amtssprachen und die kleinen finanziellen Mit-tel. So gebe es unter den Antragsstellern eine Person, die eine IV-Rente beziehe, aber freiwillig in zahlreichen Vereinigungen mitarbeite. Er wolle, dass der Generalrat künftig informiert werde, wenn jemand auf Sozialhilfe angewiesen sei, sagte Peiry. Er forderte eine Einzelabstimmung über die sieben Anträge.«Es stimmt, dass der Rat aus Personenschutz nicht alle Daten der Antragssteller erfährt», antwortete Lorenzo Laini, Präsident der Einbürgerungskommission. Die Kommission prüfe aber jedes Detail. Da sei jeweils auch ein SVP-Mitglied dabei. «Bei der Befragung werden die allgemeine Integration, Sprach- sowie staatskundliche Kenntnisse seriös geprüft. Diese waren genügend», sagte Laini. Ausserdem werde niemand angenommen, der oder die in den letzten fünf Jahren verurteilt worden sei.Oft würden Antragssteller wieder zurückgeschickt und aufgefordert, Sprachkurse zu nehmen, sagte Kommissionsmitglied Laurent Thévoz (Grüne). Sie würden dann erst beim zweiten oder dritten Mal angehört. Aber die Einbürgerungskommission sei keine Untersuchungskommission, sie schätze die Integration nur ab. Auf einen weiteren Punkt verwies Philippe Wandeler (CSPO): «Armut darf kein Grund sein, jemanden nicht aufzunehmen.» Sonst würde es ja heissen, dass Freiburg nur Reiche wolle.Die SVP verlor den Antrag auf Einzelabstimmung mit 9 zu 57 Stimmen. Die 18 Personen wurden mit 59 zu 5 Stimmen eingebürgert. chs

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