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Genügend Mittel für Kontrollen auf Baustellen

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Freiburg Als Unia-Generalsekretär weiss SP-Grossrat Xavier Ganioz, wovon er spricht, wenn er Missstände auf Baustellen anprangert. Er präsentierte dem Freiburger Parlament gestern Zahlen, die aufzeigen sollten, dass viele Bauarbeiter nicht gemäss den in der Schweiz gültigen Richtlinien angestellt sind. Er erwähnte Lohn-Dumping, zu lange Arbeitszeiten und das neue Phänomen der «falschen Selbstständigen». Diese präsentierten sich als Selbstständige auf Baustellen, seien aber in Tat und Wahrheit oft durch ausländische Firmen angestellt.

Ursula Schneider Schüttel (SP) meinte, der Missbrauch werde in Zukunft noch ansteigen, und der Kanton solle präventiv handeln.

«Ball beim Seco»

Irreguläre Arbeitsbedingungen will niemand, ging aus der Grossratsdebatte klar hervor. Dennoch lehnte der Rat das Postulat von Ganioz und Schneider Schüttel ab, weil er mehrheitlich der Meinung war, die jetzigen Mittel für Kontrollen reichten. Im Kanton Freiburg teilen sich diese Aufgabe zur Hälfte das Amt für Arbeitsmarkt und der Baumeisterverband.

Rund zwei Drittel der Grossräte folgten der Argumentation von Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen. Dieser sagte, der Bundesrat arbeite daran, die Begleitmassnahmen zur Personenfreizügigkeit zu verschärfen. «Der Ball liegt nun beim Seco, dem Staatssekretariat für Wirtschaft», so Beat Vonlanthen.uh

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