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Genuss wird schweizerisch

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Genuss wird schweizerisch

Westschweizer Ausstellung «Goûts & Terroirs» in Bulle gibt sich neuen Namen

Die Messe in Bulle heisst fortan «Schweizer Gastromesse für einheimische Spezialitäten». 2003 steht der Käse im Mittelpunkt. Sieben Schweizer Kantone und das französische «Pays de Gers» werden vertreten sein.

Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

«Der Freiburger , der Walliser Williams-Schnaps und der Sankt-Galler Schüblig sind keine Konkurrenten. Die Hersteller dieser und anderer typischer Schweizer Produkte wissen, dass sie mit ihren bodenständigen Qualitätserzeugnissen gemeinsam der Globalisierung widerstehen können», sagte Francis Maillard, Präsident der Messe, an der Medienpräsentation. Die ursprüngliche Westschweizer Messe arbeitete schon von Beginn an eng mit den deutschschweizer Kantonen und dem Tessin zusammen. Die Namensänderung sei deshalb eine logische Folge.

Kulinarische Höhepunkte

Hauptattraktionen werden der Käsewettbewerb «Swiss Cheese Awards», die Präsentationen von Fromarte, der Schweizer Käsespezialitäten-Produzenten, der «Markt der 200-Jahr-Feier», die «Slow Food Pays de Romandie», «Planet der Gewürze», Geschmacksschule- und -ateliers und der französische Gast aus dem Gers sein. Jedes Jahr wird der beste Schweizer Käse bestimmt. Eine 70-köpfige internationale Jury aus Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich und eventuell England bestimmt in Bulle den Sieger, in der Kategorie Innovation wählt das Publikum den Gewinner.

Der Markt der 200-Jahr-Feier wird Produkte aus fünf der sechs Kantone umfassen, die 1803 in den Bund der Eidgenossenschaft eingetreten waren: Waadt, Tessin, St. Gallen, Aargau und Thurgau. Das Züribiet und die Region Rigi werden auch vertreten sein. Die seit 2001 bestehende «Slow Food Pays de Romandie» hat 180 Mitglieder. Sie widmet sich drei Themen: noble Rebsorten aus dem Wallis, alte Apfel- und Birnensorten und vergessene Frucht- und Gemüsesorten sowie ganze Menüs. Eine möglichst getreue Nachbildung des Hafens von Marseille wird zum Thema Gewürze des Südens installiert.
Wie schon an den drei letzten Gastromessen finden die Geschmacksschule und die Geschmacksateliers statt. Alle Westschweizer Kantone werden wieder mit ihren Restaurants vertreten sein. Neu wurde eine «Charta des pintes» eingeführt. Sie verlangt, dass nach Möglichkeit Produkte der Aussteller für die Menüs verwendet werden. Im Gegenzug wird die Anzahl der Bistros eingeschränkt. Elisabeth Deiss, die Gattin des Bundesrates und Wirtschaftsministers, ist die Patin der vierten Schweizerischen Gastromesse für einheimische Produkte.

Elsbeth Aeberhard, Landwirtin in Bärfischen, erhielt 1998 den «Weltpreis für Kreativität der Frauen im ländlichen Raum». Auf dem Hof, den sie mit ihrem Mann Beat und den drei Kindern in Petit-Vivy bewirtschaftet, steht auch eine Kuh von prominenten Bärfischern. Die Bundesratskuh wird von Aeberhard gepflegt und darf auf deren Weiden grasen. Elisabeth Deiss nahm als Messe-Patin die Gelegenheit wahr, an der Medienpräsentation ihr Tier zu besuchen.

«Schweizer Gastromesse für einheimische Spezialitäten», Bulle, 18. bis 22. Juni.

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