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Gerade mal so die Pflicht erfüllt

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Gerade mal so die Pflicht erfüllt

Basketball – Olympic schlägt Lausanne-Morges ohne grosse Mühe

In einem schwachen Spiel bezwang Olympic gestern Lausanne-Morges. Die Freiburger sorgten bereits vor der Pause für die Differenz und verteidigten dann ihren Vorsprung problemlos.

Autor: Von FRANK STETTLER

Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Bei einem Sieg der Freiburger käme es am kommenden Wochenende im Viertelfinal des Liga-Cups (mit Hin- und Rückspiel) erneut zum Duell gegen die Waadtländer. Olympic gab sich denn auch keine Blösse und bestimmte seinen Gegner selbst. Lausanne-Morges ist sicherlich ein günstiger Gegner. Die Mannschaft von Trainer Jung lebt praktisch nur von seinem US-Trio Brown, Rice und Cole. Unter dem Korb hatte der Gast Olympic fast nichts entgegenzusetzen. Zumindest dies wird sich dann aber im Liga-Cup ändern. Dann wird nämlich der Holländer Tom Timmermans (213 cm) spielberechtigt sein. Olympics Lorenzo Orr, auch gestern mit 22 Punkten wieder einer der Besten seines Teams, nimmt das Los Lausanne-Morges jedenfalls nicht auf die leichte Schulter: «Der Gegner hat heute hart gespielt. Hut ab vor Lausanne. Auf uns warten sicher zwei ganz schwierige Partien.»

Gleich den Schneid abgekauft

Olympic musste gestern ohne die Dienste seines Spielmachers Pascal Perrier-David auskommen. Der Franzose war von einer Magen-Darm-Grippe zu sehr geschwächt. So war es Harold Mrazek, der den Spielaufbau übernahm. Dies funktionierte recht gut. Ohne allzu grossen Kraftaufwand erarbeitete sich das Heimteam schnell einen Vorsprung. Nach fünf Minuten lagen die Freiburger bereits 13:6 in Front. Lausanne-Morges wirkte relativ harmlos. Topskorer Tony Brown kam überhaupt nicht auf Touren, einzig Lamar Rice konnte dagegenhalten. Dies war gegen Leader Olympic allerdings ganz klar zu wenig. Die 28:14-Führung nach dem ersten Viertel war bereits so etwas wie die Vorentscheidung.

Viele Wechsel

Olympic-Trainer Damien Leyrolles konnte es sich so schon frühzeitig erlauben, Kräfte zu schonen und Leute von der Bank zu bringen. Allen voran Luca Vertel wusste diese Chance einmal mehr mit seiner engagierten Spielweise zu nutzen. Die Verpflichtung des 20-jährigen Tessiners war zweifelsohne ein cleverer Entscheid. Etwas mehr Probleme hatte da schon Riccardo Geiser, der nominell zweite Spielmacher. Ihm gelang es nicht, den Rhythmus hochzuhalten. Als kurz nach der Pause die beiden Amerikaner Rice und Brown ihr jeweils viertes persönliches Foul aufgebrummt erhielten, schien die Sache definitiv entschieden. Mit 60:36 lag Olympic in der 25. Minute in Führung. Doch dann begannen die Hausherren – womöglich etwas angesteckt von der einschläfernden Stimmung in der Halle – Fehler zu produzieren. Lausanne-Morges liess sich nicht zweimal bitten und zeigte sich opportunistisch. Die Gäste gewannen das dritte Viertel mit 25:19 und konnten gar noch einmal leise hoffen.

Ein Foul nimmt die Hoffnungen

In der 32. Minute schmolz das Polster von Olympic erstmals wieder unter zehn Punkte (67:58) zusammen. Die Waadtländer waren eindeutig im Aufwind. Die Aufholjagd wurde dann allerdings jäh gestoppt. Marchet produzierte gegen Mrazek ein unnötiges unsportliches Foul. Diese Szene nahm den Gästen sämtlichen Elan. Dave Esterkamp, Tresor Quidome und Oliver Vogt sorgten nun schnell für klare Verhältnisse. Ohne wirklich überzeugt zu haben, siegten die Freiburger am Ende doch noch standesgemäss.Für Lorenzo Orr ist der Ausfall von Perrier-David einer der Gründe für den etwas mühsamen Erfolg: «David hat uns heute sicher gefehlt.» Der 35-jährige Amerikaner kommt im Olympic-Dress immer besser in Fahrt. «Es brauchte etwas Zeit, um mich hier anzupassen. Ich spiele ja zum ersten Mal in der Schweiz. Es gibt viele talentierte Spieler in dieser Liga. Ich bin natürlich froh, im besten Team gelandet zu sein.» Nach den ersten Spieltagen stand Orr bei den Olympic-Verantwortlichen unter herber Kritik. Doch diese ist zuletzt dank seinen starken Leistungen natürlich verstummt. Das Festhalten am Routinier hat sich also gelohnt. In dieser Form ist Orr unter dem Korb ein Element, das Trainer Leyrolles nicht missen möchte.

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