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Gerechtes Remis in Plaffeien

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Das Spiel begann ebenso holprig, wie es der schwer bespielbare Rasen in Plaffeien ist. Hüben wie drüben konnten keine Torchancen herausgespielt werden. Die zahlreich erschienenen Zuschauer konnten feststellen, dass beide Teams ihre Qualitäten konsequent ausspielen wollten. Plaffeien spielte gewohnt kämpferisch sehr stark und ging keinem Zweikampf aus dem Weg. Kerzers seinerseits probierte mit spielerisch schön strukturierten Angriffen zum Erfolg zu kommen. Dies führte dazu, dass sich das Spielgeschehen vorwiegend zwischen den beiden Strafräumen abspielte.

Als nach gut zwanzig Minuten das Heimteam einen sehr schönen Konterangriff über die rechte Seite durchführte, konnte Captain Marc Ruffieux in die Mitte flanken. Diesen Angriff konnte der wirblige Yves Käser erfolgreich abschliessen. Diese Führung hielt jedoch nur gerade bis zur 27. Spielminute: Kushtrim Azizi versuchte sein Glück mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Den eigentlich haltbaren Schuss liess Lukas Bucheli unglücklich passieren. In der Folge flauten die Qualität und die Intensität des Spieles wieder merklich ab, und bis zur Pause konnten beide Mannschaften die Zuschauer nicht mehr von den Stühlen reissen.

Kerzers macht Druck

Nach der Pause kamen die Gäste aus Kerzers mit viel Mumm aus der Kabine und machten enorm viel Druck. Die Sensler kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Trotzdem verliefen alle Angriffsbemühungen der Kerzerser im Sande. Hierbei muss die Leistung von Lukas Bucheli erwähnt werden: Durch seinen Lapsus in der ersten Hälfte avancierte er zum tragischen Helden, der mit mehreren reflexartigen und spektakulären Paraden sein Team vor einem Rückstand bewahrte. Nach einer Stunde flauten die Seeländer Angriffsbemühungen wieder ab, und das Spielgeschehen glich sich aus. Nennenswerte Abschlussmöglichkeiten konnten sich beide Mannschaften nicht mehr herausspielen. Erst in der Nachspielzeit kam der FC Plaffeien durch Yves Käser und Steven Clement nochmals zu zwei sehr guten Torchancen, welche jedoch beide überhastet und mit wenig Glück versiebt wurden.

Alles in allem geht dieses Resultat in Ordnung. Normalerweise sollte Plaffeien die Liga ohne grössere Schwierigkeiten halten können. Wie alle Jahre wieder ist Plaffeien kämpferisch zwar ein Vorbild. Dem Team von Norbert Aerschmann würde jedoch ein routinierter Spielmacher gut zu Gesicht stehen. Das Potenzial ist in dieser Mannschaft zweifellos vorhanden, und es fehlt nicht sehr viel, um im vorderen Teil der Tabelle mitmischen zu können.

Kerzers seinerseits war am Samstag bestimmt nicht ein Spiegelbild der Saison. Trainer Marc Flühmann, der seinen Vertrag für eine weitere Saison verlängert hat, liess mehrere Stammspieler auf der Bank. Dies zeigt aber auch auf, dass das Gesamtkader des Teams fähig ist, eine bestimmende Rolle in dieser 2. Liga zu spielen. Um aber um den Aufstieg mitspielen zu können–wenn man dies überhaupt will–müsste in der Kaderbreite zugelegt werden.

Weitestgehend einig waren sich die Trainer in der Spielanalyse. «Bis zur 90. Minute war ich mit dem Remis zufrieden. Nachdem wir in der Nachspielzeit zwei hochkarätige Chancen nicht verwertet hatten, ist es schade, dass wir nicht gewonnen haben. Das Niveau dieses Derbys war nicht sehr hochstehend. Trotzdem bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft, welche bis zum Abpfiff alles gegeben hat, zufrieden», sagte Aerschmann. Sein Gegenüber Flühmann erklärte: «Ich habe einigen Ergänzungsspielern Spielpraxis gegeben. Aber wer, wie wir heute, in Plaffeien den Kampf nicht annimmt, kann nicht davon ausgehen, ein positives Resultat, sprich einen Sieg, einfahren zu können. Der holprige Rasen kam unserer Spielweise nicht entgegen. Ich bin mit der Einschätzung meines Trainerkollegen, betreffend dem Niveau dieses Spiels, einverstanden.»

Telegramm

Plaffeien – Kerzers 1:1 (1:1)

Sellen. 200 Zuschauer. SR: Vieira. Tore: 21. Käser 1:0. 27. Azizi 1:1.

FC Plaffeien:Bucheli; Wider S., Grossrieder, Bächler, Wider N. (56. Baeriswyl); Schafer (63. Egger B.), Neuhaus, Ruffieux, Egger S. (88. Fontana); Clement, Käser.

FC Kerzers:Siffert; Moser, Zwahlen, Kaltenrieder, Schmutz; Gruber (46. Gonvalves), Stoll, Azizi, Forster, Tanner, Rotzetter (60. Ajdaroski).

 

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