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Gerster-Fenster: Rückkehr in die Kirche auch künftig kein Thema

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Das Gerster-Fenster zierte von 1902 bis 1959 den Chor der Kirche Kerzers. Das Kunstwerk des Basler Glasmalers Emil Gerster stellt die Kreuzigung von Jesus Christus dar. Anlässlich der Kirchenrenovation von 1959 wurde das Gerster-Fenster entfernt: Die Denkmalpflege entschied sich dazu, weil es nicht zu den damals neu hervorgeholten Fresken passte und als Fremdkörper wirkte. Das Glasgemälde ist heute auf dem Dachboden der Kirche eingelagert.

«Im Zusammenhang mit dem Kirchenfenster-Fonds war das Gerster-Fenster immer wieder ein Thema», so Urs Forster, Präsident der Kirchgemeinde. Es gebe bis heute einige Kirchgemeindemitglieder, die emotional am Gerster-Fenster hingen und es gerne wieder in der Kirche sehen würden. Eine Rückkehr des Fensters in den Chor sei jedoch im Kirchgemeinderat abgelehnt worden. «Laut Denkmalpflege wäre es zudem nicht sinnvoll, das Fenster wieder in die Kirche zurückzuführen», so Forster.

Eine Chance, das Gerster-Fenster zumindest teilweise zu sehen, könnte das geplante Fest zur Spendensammlung für die neuen Kirchenfenster bieten. «Wir möchten wenn möglich einzelne Scheiben oder eine digitale Projektion des Bildes zeigen», so Forster. Das Glasfenster in seiner gesamten Grösse mit allen Teilen zu zeigen ist laut Forster zu aufwändig. luk

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