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+ Gertrud Andrey- Fasel, St. Ursen

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Gertrud Fasel wurde am 1. Februar 1926, als zehntes von elf Kindern des Kanis und der Rosa Fasel in Aeschlenberg geboren. Bereits mit drei Jahren verlor sie ihre Mutter. Die Schuljahre verbrachte Gertrud Fasel in Alterswil. Früh schon mussten alle Kinder auf dem elterlichen Hof mithelfen, denn im Alter von 64 Jahren starb auch der Vater. Gertrud Fasel erlernte in der Stadt Freiburg bei einer Familie die Haushaltführung. Nach einer Lehre als Köchin arbeitete sie in verschiedenen Saisonstellen, besonders gerne erinnerte sie sich an ihre Zeit in Braunwald.

In die Heimat zurückgekehrt konnte sie im Restaurant zum Goldenen Kreuz in St. Ursen als Wirtin einsteigen. Mit ihrer feinfühligen Art war sie als Gastgeberin und als grossartige Köchin von allen sehr geschätzt. Mit ihrer schönen Stimme begleitete sie so manchen Anlass.

In dieser Zeit lernte sie den Bauernsohn Moritz Andrey von der Neumatt kennen. Im Oktober 1955 heirateten sie. Die Hochzeitsreise an die Côte d’Azur war für beide ein einmaliges Erlebnis. Später, begleitet von ihren Kindern, durften beide noch manch schöne Reise machen, so auch eine Safari im afrikanischen Busch, die sie begeisterte.

Moritz Andrey übernahm mit seiner Frau schon bald den elterlichen Hof in der Neumatt. 1956 wurde ihnen ein Sohn geschenkt, 1957 ein Mädchen und fünf Jahre später machte ein zweites Mädchen die Familie komplett.

Ein in früheren Jahren erlittener Velounfall verursachte Trudy grosse Schmerzen in der Hüfte. Mehrere Operationen und lange Genesungszeiten in Sanatorien hiessen für die Familie oft Verzicht auf die Mutter. Trotz aller gesundheitlicher Einschränkungen arbeitete sie immer unermüdlich. Ein wichtiger Teil ihres Lebens waren der Garten und die Blumen. Sie liebte ihre Rosen, welche sie mit grosser Hingabe pflegte. Sie bewirtschaftete einen riesigen Garten und lange Jahre war ihr Gemüsestand auf dem Markt vor dem Freiburger Rathaus berühmt.

Mit dem Bau eines Stöcklis 1987 schufen Moritz und Gertrud Andrey-Fasel wieder ein Zuhause, in welchem stets alle willkommen waren und wo sie im Kreise ihrer Familie und ihrer Freunde manch schönes Fest feierten. Sie war ihren Kindern eine liebevolle Mutter und ihren Enkelkindern ein wunderbares Grossmueti.

Im April 2010 erlitt Gertrud Andrey einen Hirnschlag. Nach zwei kürzeren Spitalaufenthalten im Herbst verliessen sie die Kräfte zusehends. In den Abendstunden des 10. November 2010 durfte sie zu Hause im Kreise ihrer liebsten und wichtigsten Menschen sanft und ruhig einschlafen. Eing.

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