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Gerüstet für die Zukunft

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Meinungsbeitrag zur Abstimmung vom 28. September über die Einführung einer Einheitskrankenkasse

Vor knapp zwanzig Jahren trat das Krankenversicherungsgesetz in Kraft. Aus meiner Sicht als Versicherungsmathematiker und Statistiker mit langer Erfahrung im Gesundheits- und Krankenversicherungswesen brachte dieses Gesetz echte Fortschritte. Aber es sind Schwachstellen zutage getreten:

Erstens zeigen seriöse Studien, dass im Gesundheitswesen die Gesetze des Marktes nicht funktionieren. Gesunde haben andere Bedürfnisse als Kranke. Es gibt die Jagd auf die guten Risiken. Dieses gegenseitige Abwerben ist teuer, bringt Verwaltungsaufwand und erzeugt Teufelskreise und Instabilitäten finanzieller und organisatorischer Art.

Zweitens kommt dann die Baustelle Risikoausgleich. Dieser wird durch die vorgesehenen Verfeinerungen auch komplexer, teurer und noch schwieriger zu kontrollieren.

Drittens: Eine Einheitskasse würde die Verwaltungsarbeit der Erbringer medizinischer Leistungen (Ärzte, Pflegeinstitutionen, Spitäler …) sehr erleichtern. Schliesslich würde die ganze Informatik sehr viel billiger.

Vieles spricht für ein einheitliches System! Damit wären anstehende Probleme gelöst und Verwaltungskosten von mehreren Hundert Millionen Franken pro Jahr eingespart. Dass in der Schweiz ein solches System bestens funktionieren kann, beweist seit Jahrzehnten die Suva. Diese Versicherung ist mit ihrer Unfallprävention ein Vorbild. Auch im Krankenversicherungswesen bräuchte es mehr Prävention! Die Kassen sind an den Gesunden interessiert und lassen die Kranken eher im Stich. Wer krank ist, braucht aber die Hilfe eines wohlwollenden Systems, um sein Leben zu meistern. Konkurrenz ist nicht wohlwollend.

Das Gesundheitswesen ist ein wichtiges Gut. Die Medizin macht ständig Fortschritte und entwickelt sich weiter. Auch die Verwaltung muss effizient sein und sich für die Zukunft rüsten!

Deshalb stimme ich am 28. September Ja zur Einheitskasse.

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