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Gesamtarbeitsvertrag für Krippen gefordert

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Die Schweiz sei eines jener europäischen Länder, die am wenigsten in Kleinkinder investierten. Schweden oder Norwegen würden einen zehn Mal grösseren Anteil des Bruttoinlandprodukts für diese Altersklasse ausgeben. Und in der Schweiz stehe der Kanton Freiburg erst noch nicht zuvorderst.

Dies hielten drei Gewerkschaften gestern in einer öffentlichen Bekanntmachung fest: der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) Freiburg, die Vereinigung der Freiburger Krippen und Kindertagesstätten sowie die Verantwortlichen der Institutionen für Kleinkinder.

Sie gaben gestern eine Zusammenarbeit bekannt, die darauf hinstrebt, einen Gesamtarbeitsvertrag in den Krippen einzuführen.

In einer Mitteilung schrieben sie, dass die Arbeitsbedingungen in den Krippen prekär seien und dass in den verschiedenen Institutionen sehr ungleiche Verhältnisse herrschten.

Im September lancierte der VPOD eine Umfrage beim Personal der Krippen, um eine Standortbestimmung vorzunehmen. 222 Personen hätten darauf geantwortet, schreiben die Gewerkschaften. Die Antworten hätten gezeigt, dass ein grosses Interesse des Personals an der Aktion vorhanden sei und dass auch der Wunsch nach besseren Arbeitsbedingungen da sei. 86  Prozent der antwortenden Personen halten einen Gesamtarbeitsvertrag für notwendig, und 66  Prozent erklärten sich bereit, Aktionen, die in diese Richtung zielten, zu unterstützen. «Das Personal ist also bereit, sich zu mobilisieren, um die Arbeitsbedingungen sowie den Betreuungsrahmen der Kinder zu verbessern», heisst es in der Mitteilung.

Eine Hauptforderung betrifft die Bereitstellung von mehr finanziellen Mitteln. Auch sollen die Kosten für die Eltern gesenkt werden. Im Zentrum stehe eine Harmonisierung auf kantonaler Ebene.

Einen Gesamtarbeitsvertrag für Krippen gebe es bereits in den Kantonen Waadt und Genf, heisst es weiter.

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