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Geschäftsleute wollen mehr

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«Die Lausannegasse und das Burgquartier werden nie mehr die kommerzielle Lunge von einst sein.» Das stellte der Polizei- und Verkehrsvorsteher der Stadt Freiburg, Pierre-Olivier Nobs, anlässlich der Generalversammlung des Gewerbevereins Lausannegasse/Burgquartier vom Donnerstag klar. Die Lausannegasse sei trotzdem eine wichtige Lebensader zwischen dem aktuellen Shopping-Zentrum rund um den Bahnhof und dem Burgquartier, das eine Art Gegenpol dazu mit einer leicht anderen Bestimmung bilde: «Der Handel kreist hier eher um touristische, kulturelle und Freizeit-Aktivitäten.» Gerade als ehemaliger Inhaber eines Juwelier-Geschäfts in der Neustadtgasse kenne er aber die Probleme der Anwesenden nur zu gut: «Ich weiss, was es bedeutet, wenn die Kunden fernbleiben, weil sie eine Dreiviertelstunde brauchen, um das Geschäft zu erreichen.» Die aktuelle Verkehrspolitik des Gemeinderates habe darum zum Ziel, den Transit- und Pendlerverkehr aus der Stadt zu verbannen. Gerade als Polizeivorsteher sei er auch stets bemüht, möglichst pragmatische Lösungen zu finden – zum Beispiel als er anlässlich des ersten FriGliss-Events mit der grossen Wasserrutsche einen Sonntagsverkauf möglich gemacht habe. Nobs sicherte seine Unterstützung auch weiterhin zu.

Finanzielle Unterstützung

Diese hat der Gewerbeverein auch nötig, wie den Eingangsworten des Präsidenten, dem Patron des Restaurants Aigle Noir, Roland Blanc, zu entnehmen war. «Wir brauchen Köpfe, Arme und Geld, wenn wir in drei Jahren noch existieren wollen.» 7400 Franken Defizit fuhr der Verein im vergangenen Jahr ein. Das Vermögen beträgt noch 15 000 Franken. Veranstaltungen wie die beiden Braderies gingen eben doch ins Geld, so Blanc. «Wir müssen uns überlegen, ob wir den Mitgliederbeitrag von 100 Franken erhöhen oder ob wir auf einzelne Veranstaltungen verzichten.» Blanc appellierte aber auch an die Stadt: «Die Diskussionen um eine Wiederbelebung des Burgquartiers sind gut. Aber für das Fortbestehen der Animationen brauchen wir von der Stadt mehr als nur moralische Unterstützung.»

Anzahl Parkplätze bleibt

Die Gewerbler drückten auch ihre Sorge über die anstehenden Bauarbeiten im Rahmen der Wiederaufwertung des Burgquartiers aus, insbesondere was den Lärm und die Verlegung von Parkplätzen betrifft. Pierre-Olivier Nobs versicherte: «Wir werden nach der Wiederaufwertung gleich viele Parkplätze wie heute im Quartier haben, nämlich 350.» Allerdings würden sie teilweise verlegt: Auf die Bern- und Bürglenstrasse und ins Grenette-Parking. Und schliesslich gäbe es noch eine Idee, die aber noch nicht genügend ausgereift sei.

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