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Geschichte der Region modern erzählt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

15 Monate lang war das Greyerzer Museum in Bulle für die Besucherinnen und Besucher geschlossen. Der gesamte Ausstellungsraum wurde in dieser Zeit umgebaut, die Dauerausstellung komplett neu gestaltet und neue Räume für die Wechselausstellungen geschaffen. Am kommenden Wochenende kann das Publikum das Ergebnis zum ersten Mal besichtigen: Mit einem speziellen Programm feiert das Museum die Wiedereröffnung mit der Bevölkerung.

Mehr als 1200 Objekte

Die neue Gestaltung mache aus dem Greyerzer Museum ein Museum des 21. Jahrhunderts, sagte Konservator Christophe Mauron am Mittwoch vor den Medien: ein Museum, das mit modernen Mitteln beobachte, erkläre und einordne und den Besuchern ermögliche, sich ein eigenes Bild zu machen. «Im Mittelpunkt der Dauerausstellung steht die Begegnung zwischen dem Publikum und den Objekten.» Um diese Begegnung möglichst abwechslungsreich zu gestalten, basiert der Parcours auf einer erzählenden Darstellung, auf Interaktivität und Emotionen.

Der Inhalt ist in sieben Themen aufgegliedert, von der Geschichte der Käseproduktion über das tägliche Leben im Wandel der Zeit bis zur Entwicklung der Stadt Bulle und der Machtverhältnisse in der Region. Über 1200 Objekte aus der Museumssammlung sind auf 1000 Quadratmetern ausgestellt. Sie finden sich in chronologisch aufgebauten Vitrinen ebenso wie in speziell gestalteten Räumen. Zahlreiche Schubladenvitrinen ermöglichen den Blick auf empfindliche Originaldokumente wie Fotografien oder Schriftstücke. An audiovisuellen Stationen sind historische Dokumente aus Radio-, Fernseh- und Filmarchiven zu entdecken. Gemälde und Fotoreproduktionen ergänzen die Ausstellung und vertiefen die Themen. Zudem gibt es in jedem der sieben Sektoren eine Spielstation für Kinder, die in Zusammenhang mit dem behandelten Thema steht. Die Ausstellung ist durchgehend auf Französisch, Deutsch und Englisch beschriftet.

Die Kollektion im Fokus

Parallel zur neuen Dauerausstellung werde das Museum weiterhin Wechselausstellungen organisieren, sagte Direktorin Isabelle Raboud-Schüle. 400 Quadratmeter Fläche stehen dafür in den neu gestalteten Räumen zur Verfügung. Hier sollen einerseits die Werke von Kunstschaffenden aus der Region ausgestellt werden, andererseits Objekte aus der reichen Kollektion des Museums. Diese umfasst laut Isabelle Raboud-Schüle rund 20000 Stücke vom Mittelalter bis in die Gegenwart, dazu etwa 1000 Gemälde und eine Fotosammlung mit etwa einer Million Negativen.

Als erste Schätze aus der Museumssammlung sind Uhren, Freiburger Schränke und Daguerreotypien des französischen Fotografie-Pioniers Joseph-Philibert Girault de Prangey zu sehen. Die erste Kunstausstellung des Jahres wird am 17. Februar eröffnet und ist dem Waadtländer Künstler François Burland gewidmet.

Umfangreiche Publikation

Wer den Museumsbesuch zu Hause vertiefen möchte, dem steht eine Box mit fünf Katalogen und einer DVD zur Verfügung. Die Publikation fasst die Geschichte der Region und des Museums zusammen, die eine Expertengruppe im Vorfeld der Neugestaltung aufgearbeitet hat.

Greyerzer Museum,Bulle. Di. bis Fr. 10 bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr, Sa. 10 bis 17 Uhr, So. 13.30 bis 17 Uhr. Von Juni bis September neu auch wochentags durchgehend von 10 bis 17 Uhr.Eröffnungswochenende: Sa., 4. Februar, 10 bis 17 Uhr; So., 5. Februar, 13.30 bis 17 Uhr. Gratiseintritt, Führungen, Kinderprogramm.

Die lebendige Gestaltung der Dauerausstellung lädt zum Verweilen und Entdecken ein.Bild zvg

Zahlen und Fakten

3,4 Millionen Franken für den Umbau

Das gesamte Umbauprojekt des Greyerzer Museums hat 3,4 Millionen Franken gekostet. Davon gehen 1,5 Millionen zulasten der Stadt Bulle. Den Rest tragen der Kanton Freiburg, die Loterie Romande, die übrigen Gemeinden des Bezirks, die Pfarrei Bulle sowie verschiedene Institutionen, Stiftungen und Sponsoren. Die Verzögerung der Arbeiten um drei Monate hat gemäss den Verantwortlichen keine Mehrkosten verursacht. cs

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