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Geschichte des Freibergerpferds auf 560 Seiten

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Autor: Marc Kipfer

Avenches Der Direktor des Nationalgestüts in Avenches gilt als profunder Kenner der schweizerischen Pferdewelt. Nicht zum ersten Mal tritt Pierre-André Poncet nun als Buchautor in Erscheinung. In 12 Kapiteln und auf 560 Seiten verfolgt Poncet die Abstammungen des Freibergerpferds von der heutigen Zeit bis zu seinem Ursprung im 19. Jahrhundert zurück. Mit ausführlichen Tafeln und Stammbäumen wird das Buch «Le cheval des Franches-Montagnes à travers l’histoire» den Erwartungen von Experten und Kennern gerecht. Trotz seiner wissenschaftlichen und methodischen Schilderungen ist das Werk aber auch für Amateure leicht verständlich und erlaubt allen, die Geschichte des Freibergerpferds zu entdecken.

Freiberger sind rund 1,50 bis 1,60 Meter grosse, meist fuchsfarbene oder braune Pferde. Die Kaltblüter stammen aus dem Jura, sind heute aber überall in der Schweiz anzutreffen. Die Bestände sind rückläufig, und die Rasse der Freiberger gilt als gefährdet. «Pferderassen sind nie endgültig definiert, auch der Freiberger hat sich immer den Bedürfnissen des Marktes angepasst», sagt Pierre-André Poncet. «Vor etwa 50 Jahren haben die Züchter versucht, mit dem Freibergerpferd Traktoren zu konkurrenzieren», sagt der Autor. Heute seien die Tiere wieder etwas leichter. «Der Freiberger ist vom Nutztier zum Freizeitpferd geworden», so Poncet.

Als Basispferd gelten nur Freiberger, die nicht mehr als zwei Prozent fremdes Blut in sich tragen.

Rund zehn Jahre lang hat Pierre-André Poncet über das Freibergerpferd recherchiert und zahlreiche Kurztexte für Vorlesungen ver-fasst. «Zuerst war es gar nicht meine Absicht, daraus ein Buch zu machen, doch auf einmal war es geschrieben», sagt der Autor gegenüber den FN. Das ab dieser Woche erhältliche Buch ist die zweite Publikation der 2007 gegründeten Verlagskommission der Société jurassienne d’Emulation und ist vorerst nur auf Französisch erhältlich. Ob es dereinst auf Deutsch übersetzt wird, ist aus Kostengründen noch offen.

Vincent Wermeille, Journalist und Kenner des Freibergerpferds, hat das Vorwort verfasst. Das Buch ist mit über 300 Bildern illustriert. Mehrere Verzeichnisse erleichtern die Suche von Namen, Themen und anderen Informationen. Bild vm/a

«Le cheval des Franches-Montagnes à travers l’histoire», ISBN 2-940043-40-X. Erhältlich beim Schweizerischen Nationalgestüt (www.nationalgestuet.ch) oder beim Verlag unter Telefon 032 718 16 11.

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