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Geschwächt gekämpft und verloren

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Geschwächt gekämpft und verloren

Eishockey 1. Liga – Saastal ist und bleibt ein hartes Pflaster für Düdingen

19:13 – dies ist nicht die Torschuss-statistik, sondern die Anzahl Spieler, die beide Mannschaften auf dem Eis hatten. Gerade mal 13 Düdinger mussten gegen die körperlich starken Oberwalliser ankämpfen. Und beim Kämpfen sollte es auch bleiben, denn der EHC Saastal liess den Düdingern keinen Platz vor dem Tor, wusste im Gegenzug seine Chancen auszunutzen und gewann 4:0.

Von SACHA JACQUEROUD

Wie das Wetter, so das Spiel: Es blies den Bulls wie schon vor zwei Wochen ein kalter Wind entgegen. Tapfer suchte die kleine Düdinger Delegation dennoch, den Weg zum gegnerischen Tor. Klein war die Delegation, weil nicht weniger als sechs Spieler aus diversen Gründen fehlten.

Die ersten zehn Minuten begannen ausgewogen, beide Teams suchten des Öfteren den Schuss von der blauen Linie. Es waren aber die Gastgeber, die in der 13. Minute mit einem Schuss über die Schulter von Bulls-Hüter Buchs 1:0 in Führung gingen.

Das Tor hatte dem Spiel der dreizehn Düdinger Abbruch getan, die Saaser schufen in der Folge mehr Platz und konnten in der 19. Minute mit Portmann und Schwarz gleich doppelt nachsetzen. Saastal ging mit einem komfortablen 3:0-Vorsprung in die Drittelspause.

Immerhin mehrmals gefährlich

Das zweite Drittel liess den Schnee aus den Ecken des Eisfeldes blasen. Mehr Tempo und Chancen hüben wie drüben – nur wollte der Puck nicht rein!

Statistisch gesehen kamen die Walliser mit drei Pfostenschüssen von Taccoz und einem Puck schon fast hinter der Linie des Düdinger Tores dem 4:0 nahe. Aber auch die Bulls zeigten ihre Hörner: Fasel setzte sich in der Offensive mehrmals gefährlich in Szene, sodass auch Düdingen ein Tor verdient hätte.

Wer glaubte, dass die Kräfte in der kleinen Bullen-Herde in den letzten zwanzig Minuten schwinden würden, sah sich getäuscht. Die ersten Minuten gehörten klar dem Gastteam: Mehrere Chancen von Brechbühl, Albisetti, Ermacora und Thalmann blieben ungenutzt.

Yamusci seiner Aufgabe gewachsen

Im Gegenzug machten die Saastaler alles klar und erzielten zehn Minuten vor Schluss das 4:0 durch Bellido. Bei den Düdingern war es einzig für Roberto Yamusci ein glückliches Spiel, denn er musste zum ersten Mal in der Verteidigung Verantwortung übernehmen. Und der 23-Jährige war dieser Aufgabe gewachsen; er kämpfte und spielte wie ein veritabler Bulle und verdiente sich Bestnoten.

Düdingen hat gekämpft, aber als kleine Herde gegen eine physisch allzu starkes Saastal das Nachsehen gehabt. Andere Teams haben zuhause einen Hexenkessel, Saastal hat ein Gefrierfach, und das ist nicht minder unangenehm für die Gäste.

Saastal – Düdingen 4:0 (3:0, 0:0, 1:0)

Kunsteisbahn Saasgrund. 100 Zuschauer. SR: Barbey, Zahnd/Baillard. Tore: 13. Brantschen (Schwarz) 1:0; 19. Portmann (Von Wyl) 2:0; 19. Schwarz (Brantschen, Bellido) 3:0; 50. Bellido (Gnädinger, Burgener) 4:0. Strafen: 4 x 2 Min. gegen Saastal; 5 x 2 Min. gegen Düdingen.
Saastal: Boget; Franzen, Albert; Rupp, Taccoz; Burgener Markus, Anthamatten Robert; Heinzmann, Lendi, Trusser; Bellido, Brantschen, Schwarz; Portmann, Gnädinger, Von Wyl; Burgener David, Biner, Furrer.
Düdingen Bulls: Buchs; Serena, Yamusci; Ermacora, Morandi; Brügger, Fontana, Thalmann; Brechbühl, Albisetti, Fasel; Rappo, Schönenweid, Bürgy.
Bemerkungen: Saastal ohne Zurbriggen, Summermatter, Burgener Claudio, Anthamatten Carlo, Venetz (verletzt); Düdingen ohne Rigolet (krank), Vonlanthen (verletzt), Dousse (gesperrt), Stock, Bucheli, Celio (alle drei Beruf).

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