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Gesellschaft beim Essen gehört dazu

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kleine Schalen mit verschiedenen Gewürzen und eine grossen Tonschale, eine sogenannte Tajine, stehen in der Küche von Hassan Aissami und Barbara Schafer bereit. Der gebürtige Marokkaner erklärt, dass die Tajine ein in Marokko sehr beliebter Topf für das Zubereiten vieler Gerichte ist. «Tajine heisst sowohl der Tontopf wie auch das Gericht, welches wir heute essen werden», sagt Hassan Aissami, der seit 26 Jahren in der Schweiz lebt.

Typisch Marokko

Wegen der Tajine ist das Essen typisch für Marokko. Lammfleisch, wie es diesmal in der Tajine zu finden ist, ist keine Seltenheit. Dazu serviert er frisches, hausgemachtes Fladenbrot. Das gehöre zu fast jedem Gericht dazu. «Die marokkanische Küche zeichnet sich vor allem durch ihre Schlichtheit und die Frische aus», erklärt er. Diesmal kommen noch getrocknete Pflaumen in die Tajine. Wichtig sind auch die Gewürze wie Pfeffer, Ingwer, Zimt oder Raz el hanout, eine spezielle Gewürzmischung, die Hassan Aissami immer in den Ferien in Marokko kauft.

«Sonst gibt es nicht viele Zutaten in der marokkanischen Küche, die ich hier nicht finde», sagt er. In Marokko werde viel mehr mit verschiedenen Gewürzen gekocht als in der Schweiz. Aber obwohl es ähnliche Zutaten sind, wird das meiste ganz anders zubereitet.

Auch ganz wichtig für die marokkanische Küche sei die Gesellschaft. «In Marokko isst meist die ganze Familie zusammen», sagt er. Alle sprechen miteinander, tauschen sich aus und geniessen das Essen. «Dass es an einem marokkanischen Tisch laut zu und her geht, ist vollkommen normal», ergänzt er.

Frisch vom Markt

«Die Lebensmittel werden eigentlich fast immer direkt auf dem Markt gekauft. Und das jeden Tag, egal ob Gemüse oder Fleisch. In Marokko kaufen die Leute selten für eine ganze Woche ein. Nicht wie hier in der Schweiz», erklärt Hassan Aissami. «Als ich in Marokko Fleisch einkaufen wollte, stiess ich an meine Grenzen», gibt Barbara Schafer, die Frau von Hassan Aissami, zu. «Wenn du ein Hühnchen zubereiten willst, ist es keine Seltenheit, dass man gleich das ganze Huhn kauft», erklärt Barbara Schafer. Lebendig wohlgemerkt.

Sie hätten auch schon ein Huhn geschenkt bekommen. «Das ist für uns in der Schweiz nicht gerade alltäglich», lacht Barbara Schafer. In Marokko ist das aber ganz normal. «Zuhause werden die Tiere selber geschlachtet und fürs Kochen vorbereitet», erklärt Aissami.

Gewaltiger Unterschied

Der Unterschied zwischen der Schweizer und der marokkanischen Küche sei wie Tag und Nacht. «Marokko hat die beste Küche der Welt», findet er. In Marokko werde schlichter gekocht. Viel weniger deftig als hier in der Schweiz, sagt der gebürtige Marokkaner. Aber er möge beide Küchen sehr gerne, ergänzt er. An Marokko erinnere ihn vor allem Couscous. «Ich liebe Couscous. In Marokko essen wir viel Couscous und es ist meine Lieblingsspeise.» Und seine Schweizer Lieblingsspeise? «Raclette», ruft Barbara Schafer für ihren Mann. «Ob Winter oder Sommer, er kann immer Raclette essen.»

Das Rezept

Tajine mit getrockneten Pflaumen

Zutaten:700 g Lammschulter in Stücke geschnitten, 400 g getrocknete entsteinte Pflaumen, 2 EL Honig, 1 EL gerösteter Sesam, Olivenöl, Rindsbouillon, Salz, 1 TL Pfeffer gemahlen, 1 TL Ingwer gemahlen, 1 TL Raz el hanout, 1 TL Zimt gemahlen, 1 Zimtstange, 1 Büschel frischer Koriander gehackt, 1 grosse rote Zwiebel gehackt, etwas Safran.

Zubereitung:Die Lammstücke mit viel Olivenöl und den Zwiebeln in die Tajine (grosse Tonschale) zum Kochen geben und anbraten; die gemahlenen Gewürze und den Koriander beigeben. Danach mit der Rindsbouillon ablöschen. Die Pflaumen mit der Zimtstange und etwas Wasser in eine Pfanne geben und das Wasser einköcheln lassen. Honig hinzufügen und caramelisieren lassen. Wenn das Fleisch gar ist, die Pflaumen und den Sesam in die Tajine hinzufügen und umrühren.fab

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