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Gespräche zu SBB Cargo verlaufen harzig

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Autor: Regula Saner

FreiburgAuch im dritten Vorgespräch im Hinblick auf einen runden Tisch zu SBB Cargo wurden nach Angaben von Gewerkschaftsseite keine Fortschritte erzielt. Die Parteien hätten aber vereinbart, zum jetzigen Zeitpunkt keine weitergehenden Stellungnahmen abzugeben, wie Eric Levrat, Gewerkschaftssekretär des Eisenbahnverbandes SEV, auf Anfrage erklärte.

Wird ein Mediator nötig?

Am 8. Mai soll es zu einem weiteren Treffen kommen. Das ursprüngliche Ziel, die Vorgespräche bis Ende April abzuschliessen, können demnach nicht eingehalten werden. Eric Levrat begründet diesen Umstand damit, dass die Positionen der Parteien noch zu weit voneinander entfernt lägen. «Wenn wir A sagen, sagen die SBB Z». Die SBB spielten nach wie vor nicht mit offenen Karten. So hätten sie immer noch nicht detailliert dargelegt, warum und wie sie zum Entschluss gekommen seien, das Personal des Kunden Service Centers (KSC) von Freiburg nach Basel zu verlegen.

«Der SEV diskutiert nun intern, wie das weitere Vorgehen aussehen muss. Ich denke, dass wir nicht umhin kommen, wie in Bellinzona einen Mediator einzuschalten», sagte Levrat.

Staatsrat ist optimistischer

Anders sieht das Staatsrat Beat Vonlanthen. Ein Mediator sei nicht nötig. «Das Gespräch vom Mittwoch war sehr konstruktiv.» Die SBB hätten verschiede Stossrichtungen skizziert, über die nun nochmals geredet werden müsste. Welche wollte Staatsrat Vonlanthen nicht sagen. «Wir gehen immer noch Richtung Erhalt des KSC, parallel muss aber auch über Kompensationen nachgedacht werden.»

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