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Geständiger Einbrecher steht in Murten vor Gericht

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Autor: Marc Kipfer

Die Sozialhilfe reiche für ihn und seine Familie nicht aus. So begründet der 40-jährige R.M. die acht Einbruchdiebstähle, die er in den letzten anderthalb Jahren nach eigener Aussage begangen hat. Der Kosovare muss sich heute vor dem Strafgericht des Seebezirks für diese und zwei weitere Delikte verantworten, die er mutmasslich verübt hat.

Öfters in flagranti ertappt

Seine Geständnisse gegenüber den Untersuchungsbehörden sind nicht die einzigen Indizien, die eine Verurteilung wahrscheinlich machen. An sieben Tatorten fanden die Ermittler seine DNA. An anderen Tatorten waren es die Bestohlenen, die den Kosovaren ertappten und festhielten, bis die Polizei kam. In zwei Fällen trug der Täter bei seiner Verhaftung gestohlenen Schmuck auf sich, in einem anderen Fall verlor er das erbeutete Bargeld, und einmal wollte er in letzter Sekunde seinen Schraubenzieher in einem Gebüsch entsorgen.

Alles deutet darauf hin, dass der Mann seine vielen Einbruchdiebstähle gewerbsmässig ausgeführt hat. Stets schlug er in Einfamilienhäusern zu, meist am Vormittag.

Auch in anderen Kantonen

R.M. wohnt im Kanton Zürich; den grössten Teil seiner Einbrüche verübte er im Kanton Zürich und im Aargau. Insgesamt soll er dabei Bargeld und Waren im Wert von über 43 000 Franken erbeutet haben. Laut der Überweisungsverfügung des Freiburger Untersuchungsrichters Markus Julmy kommen Sachschäden in ähnlicher Höhe hinzu.

Die ersten beiden zugegebenen Taten verübte R.M. allerdings im Broyebezirk, weshalb sämtliche ihm vorgeworfenen Delikte im Kanton Freiburg behandelt werden – in Murten darum, weil der Täter deutsch spricht, im Broyebezirk jedoch alle Gerichtsverhandlungen auf Französisch stattfinden.

Für Schlagzeilen gesorgt

Bereits im Vorfeld des heutigen Prozesses hat der Fall R.M. für Schlagzeilen gesorgt. Das politisch rechtsgerichtete Magazin «Die Weltwoche» hat den Serien-Einbrecher Anfang Oktober als «Kriminal-Asylant» betitelt, der mit seiner Familie «längst wieder im Kosovo sein» müsste. Über Freiburg hinaus wartet die Öffentlichkeit also auf den heutigen Prozess.

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