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Gesuchtes im Internet leicht wiederfinden

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Sie seien sich erst nicht sicher gewesen, ob das Thema wirklich eine Pressekonferenz rechtfertige, sagte Sicherheitsdirektor Erwin Jutzet gestern vor den Medien. «Aber das Thema betrifft jeden irgendwann.» Irgendwann verliere oder finde jeder etwas. Und der Kanton wolle mithelfen, Verlorenes dem Eigentümer wieder zurückzugeben. Das sei bisher aber schwierig gewesen. Bisher musste jede Gemeinde für sich selbst schauen, wie sie die Fundgegenstände verwaltete. Eine klare Lösung musste her.

Deshalb schliesst sich Freiburg der Internet-Datenbank easyfind.ch an. «Das System ist einfach, effizient und gratis für die Gemeinden», so Jutzet. Es ermöglicht den Gemeinde-Fundbüros, Gefundenes schweizweit auszuschreiben. Und wer etwas verloren hat, kann auf dieser Plattform danach suchen. 100 000 Gegenstände werden pro Jahr in die Datenbank aufgenommen.

Am System angeschlossen sind neben verschiedenen Gemeinden und Kantonen der Deutschschweiz auch die grossen Verkehrsbetriebe, namentlich die SBB, sowie die Flughäfen Zürich und Genf. Bestechend am System sei die Einfachheit der Bedienung, sagte Jutzet. Es ist auch fähig anzugeben, wie wahrscheinlich eine Anfrage ein Treffer ist, und es kann im Fall eines sicheren Treffers die Anfragenden automatisch benachrichtigen. Und, so schwärmte Projektleiter Bruno Binder: «Die Kategorisierung nach Art des Gegenstands ist besonders praktisch.»

Fast flächendeckend

Bisher haben 152 Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt. Andere schliessen sich einem grossen Nachbarn an. Das sind vor allem die Fusionskandidaten rund um Murten. Vier Gemeinden hätten sich noch nicht entschieden, so Binder. Der Kanton informiert nun die Gemeinden über die Anwendung. Durch die breite Abdeckung sei es möglich, dass zum Beispiel ein Murtner in Charmey beim Skifahren eine Brille findet, diese auch an seinem Arbeitsort in Freiburg abgeben kann. So dass die Düdinger Besitzerin der Brille sie dort abholen kann.

Im Stadtfreiburger Fundbüro wurden in den letzten Jahren jeweils bis zu 210 Fundsachen pro Jahr abgegeben. «Das System nimmt uns viel Arbeit ab, erhöht die Trefferquote und reduziert deshalb die Lagerdauer», weiss Laurent Gerber von der lokalen Polizei aufgrund der Erfahrungen aus der Pilotphase. Elf Gemeinden waren vom Herbst bis zum Frühling an Testläufen beteiligt.

«Weil wir der erste Kanton der Romandie sind, der sich ans System anschliesst, mussten wir verschiedene sprachliche Anpassungen vornehmen», weiss Mélanie Maillard Russier, juristische Beraterin in der Sicherheitsdirektion. Die Kosten für die Teilnahme des Kantons betragen rund 20 000 Franken, wobei ein beträchtlicher Teil über Erlöse von Fundsachen-Versteigerungen gedeckt ist. Obschon weiterhin auch die Möglichkeit besteht, sich an den Schalter des kommunalen Fundbüros zu wenden, erhoffen sich die Kommunen eine zeitliche Entlastung durch weniger Telefonanrufe und Schalterbesuche.

www.easyfind.ch

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