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Gesunder Menschenverstand ist gefragt

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Just am 29. Juli 2013, als die Freiburger Nachrichten über die Verlandung des Schwarzsees berichteten, ereignete sich Folgendes: Aus allen Seitentälern des Schwarzseegebietes führten die Bergbäche nach einem fürchterlichen Gewitter gewaltige Wassermengen in den Schwarzsee, dessen Pegel in kurzer Zeit vorübergehend um einen ganzen Meter anstieg.

Damit erwies sich der Schwarzsee einmal mehr als wertvolles Auffang- und Ausgleichsbecken zum Schutze des ganzen Senselaufes und dessen Ufer bis hinab nach Flamatt und Laupen. Anderswo werden Millionenbeträge für neue Ausgleichsbecken und Bachverbauungen investiert, um Hochwasser und Überschwemmungen zu verhindern und dadurch Menschen, Umwelt, Fauna und Flora zu schützen.

Die zunehmende Verlandung des Schwarzsees gefährdet nun diese Schutzfunktion als Ausgleichsbecken. Die verschiedenen Seitenbäche führen Jahr für Jahr riesige Mengen Geröll in den See. Die Seeufer verlanden infolge Kiesaufschüttung, der See verliert an Fläche und an Tiefe. Das Auffang- und Ausgleichsbecken verliert an Volumen und büsst damit seine natürliche Schutzfunktion ein. Die Ufer des schützenswerten Senselaufes riskieren durch Hochwasser weggerissen und das Umfeld überschwemmt zu werden. Dem ist Einhalt zu gebieten. Wir tragen Sorge zum Schwarzsee, wenn wir seine natürliche Schutzfunktion als Ausgleichsbecken erhalten und ihn vom überschüssigen angeschwemmten Geröll und Kies befreien. Aber das nach gesundem Menschenverstand und ohne administrativen Formalismus. Das ist nachhaltiger Naturschutz. Auch das Schilf sollte in Grenzen gehalten werden, sonst muss der nächste Aussichtspunkt 50 Meter hoch gebaut werden.

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