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Gesundheitsförderung ist fächerübergreifend

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Autor: walter buchs

freiburg CVP-Grossrätin Gabrielle Bourguet aus Granges stellte in einer Anfrage an den Staatsrat fest, dass neue Lebensmittel und Substanzen bei Jugendlichen gut ankommen, aber aus der Sicht der Gesundheit auch fragwürdig sind. Sie nannte dabei Energy Drinks oder Schnupftabak. Sie wollte daher vom Staatsrat wissen, wie häufig kantonale Präventionsprogramme aktualisiert werden und ob dabei aktuelle Themen mitberücksichtigt werden.

In ihrer Antwort ruft die Regierung in Erinnerung, dass die Gesundheitsförderung und Prävention in den Schulen sich auf ein «umfassendes und langfristig angelegtes Konzept anstelle von regelmässiger Aktualisierung der Programme» abstützt. Zur Förderung der Gesundheit sollte das Thema in einem ganzheitlichen Ansatz angegangen werden. Untersuchungen hätten nämlich gezeigt, dass «Programme zur Prävention von Substanzmissbrauch sich nicht als wirksam erwiesen haben», so der Staatsrat.

Schwächen festgestellt

In seiner Antwort an Grossrätin Bourguet weist die Regierung weiter darauf hin, dass sich die Gesundheitsförderung und Prävention in den Schulen heute auf viele Angebote von privaten Akteuren und staatlichen Stellen wie der Kantonspolizei abstützen können. Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Dienststellen und Präventionseinrichtungen seien verschiedene Massnahmen und Unterlagen erarbeitet worden. Dabei wird etwa an das Aktionsprogramm «Gesundes Körpergewicht» erinnert, das Bestandteil des laufenden Vierjahresplans ist.

In den Schulen würden heute Gesundheitsfragen haupt-sächlich in einzelnen Fächern behandelt und nicht in Form eines Gesundheitsprogramms im eigentlichen Sinne. Die künftigen Lehrpläne sowohl für den französischsprachigen als auch den deutschsprachigen Unterricht betrachten die Gesundheit ebenfalls als «themenübergreifende Kompetenz», die in allen Fächern zu behandeln ist, heisst es in der Antwort auf die Anfrage von Grossrätin Bourguet.

Weiter wird die «mangelnde kantonale Steuerung der Aktionen im Bereich Gesundheit in der Schule» bedauert. Aus diesem Grunde haben die Erziehungs- und die Gesundheitsdirektion gemeinsam ein Konzept für die Gesundheit in der Schule ausgearbeitet. Geplant ist, dieses im Jahr 2011 in die Vernehmlassung zu schicken.

Das neue Konzept schlägt die Einführung eines Informationsprogramms für alle Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter vor sowie Massnahmen zur Betreuung von «verletzlicheren» Kindern und Jugendlichen, die eine spezifische Unterstützung brauchen. Neu will das Konzept auch «zum beruflichen Wohlbefinden und zur Gesundheit der Lehrpersonen am Arbeitsplatz» beitragen.

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