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Gesundheitsnetz für den Sensebezirk

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Eine Projektgruppe hat die Grundlagen erarbeitet und Empfehlungen abgegeben

Autor: Von ANTON JUNGO

Im Hinblick auf die Schaffung eines Gesundheitsnetzes im Sensebezirk hat die Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Spital, Pflegeheim und sozialmedizinische Dienste eine Projektgruppe beauftragt, Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten. Die 14-köpfige Gruppe, unter der Leitung des früheren Oberamtmanns Marius Zosso, hat ihren Bericht verabschiedet und zuhanden des Gemeindeverbandes Empfehlungen abgegeben.

Vielfältige Aktivitäten

Als Erstes verschaffte sich die Projektgruppe mit einer Umfrage eine Übersicht über die Organisationen, welche im Sensebezirk im Gesundheitswesen tätig sind. Es sind gegen 40 verschiedene Organisationen. «Ihre Aufträge und Tätigkeiten sind wenig oder kaum koordiniert und ihre Zusammenarbeit erfolgt in der Regel fallbezogen», wird im Bericht festgehalten. Und es wird festgestellt, dass zwischen den verschiedenen Organisationen ein Informations- und Kommunikationsbedarf besteht. Ein Informationsbedürfnis besteht sowohl von Seiten der Kunden wie auch von Seiten der Gemeinden, aber auch von den Organisationen selbst her. «Diese Aufgabe könnte im Rahmen eines Gesundheitsnetzes erfüllt werden», betont die Pilotgruppe.Die Auswertung der Umfrage ermöglichte aber auch Aussagen über vorhandene Bedürfnisse und Entwicklungstendenzen. Die Projektgruppe liess sich dabei von der Idee leiten, dass es der Wunsch der meisten ist, möglichst lange im gewohnten Umfeld verbleiben zu können. Um diesem Wunsch entsprechen zu können, müssen ambulante und aufsuchende Dienstleistungsangebote bedarfsgerecht ausgebaut sein. Pflegende Angehörige müssen unterstützt, betreut und entlastet werden können. Grosse Bedeutung kommt dabei der Förderung der Freiwilligen-Arbeit zu.Um diesem Wunsch gerecht werden zu können, müsste die Spitex zu einem 24-Stunden-Betrieb ausgebaut und mit einem ausreichenden Physio- und Ergotherapie-Angebot ausgebaut werden.Vermehrt werden aber auch Spezialleistungen im Sinne von Kinder- und Psychiatrie-Spitex angemeldet.Der Bericht geht davon aus, dass der Bedarf nach Pflegeheimbetten – trotz dem Wunsch, möglichst lange in der vertrauten Umgebung zu bleiben – zunehmen wird. Vor allem nimmt auch der Bedarf nach Plätzen für die psychogeriatrische und demenzgerechte Betreuung zu. Aber auch der Bedarf nach speziellen Pflegeplätzen für geistig Behinderte im AHV-Alter.

Grösstenteils positiv

34 der 40 befragten Organisationen haben den Wunsch geäussert, in ein zukünftiges Gesundheitsnetz einbezogen zu werden, drei lehnten dies ab, und die andern haben sich zu dieser Frage nicht geäussert. Die Ablehnung wird vor allem damit begründet, dass ein Gesundheitsnetz mit 40 Organisationen unüberschaubar und ineffizient würde und vor allem hohe Zusatzkosten verursachen würde.Die befürwortenden Organisationen sehen das Gesundheitsnetz in erster Linie als Koordinations-, Kontakt- und Anlaufstelle im Gesundheitwesen innerhalb des Bezirks, und nicht als Stelle, die eine zentrale strategische Führung wahrnimmt. Andere sehen das Gesundheitsnetz als Partner und Auftraggeber im Rahmen eines Leistungsvertrags beziehungsweise einer Vereinbarung. Verschiedene Organisationen sehen in ihm eine Dienstleistungsstelle für zentrale Dienste wie Versicherungen, Informatik, Rechnungswesen, Aus- und Weiterbildung des Personals.

Der neue Vorstand wird entscheiden

Die Projektgruppe hat ihren Bericht am 18. April genehmigt und ihn am 14. Juni den Delegierten des Gemeindeverbandes vorgestellt. Zurzeit ist der Bericht bei den interessierten Kreisen – bei den verschiedenen Organisationen und bei den Gemeinden – in der Vernehmlassung.Wie Josef Boschung, Präsident des Gemeindeverbandes Spital, Pflegeheim und sozialmedizinische Dienste, am Freitag erklärte, wählt die Delegiertenversammlung am 11. Oktober einen neuen Vorstand. Die Antworten zur Vernehmlassung gingen schon zu- handen des neuen Vorstandes und dieser werde dann entscheiden, wie es mit dem Gesundheitsnetz für den Sensebezirk weitergehe.

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